Denkmal/Gedenkstätte

Auguste Fuchs

Lotharstraße 14-18, 50937 Lindenthal

Highlights

  • Auguste Fuchs lebte in Lindenthal, Köln.
  • Ihr Stolperstein erinnert an ihr Schicksal im Nationalsozialismus.
  • Die Gedenktafel befindet sich vor ihrem letzten Wohnsitz.

Tipps

  • Stolpersteine in Lindenthal können über die Karte der Stadt Köln gesucht werden, indem der Stadtteil ausgewählt wird.
  • Die Karte ermöglicht die Suche nach Stolpersteinen über Straßennamen oder Personen.
  • Ergebnisse zeigen den genauen Standort der Gedenktafeln im ausgewählten Gebiet.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Auguste Fuchs

Der Auguste Fuchs ist ein Gedenkstein in Form eines Stolpersteins, der im Stadtteil Lindenthal der Stadt Köln eingelassen ist. Er erinnert an die Geschichte einer Person namens Auguste Fuchs, die hier gelebt hat, bevor sie durch die nationalsozialistische Terrorherrschaft verfolgt, deportiert oder ermordet wurde. Stolpersteine wie dieser sind Teil eines künstlerischen und geschichtspolitischen Projekts, das 1990 vom Künstler Gunter Demnig initiiert wurde. Inzwischen zählt das Projekt weltweit zu einer der größten dezentralen Gedenkstätten.

Die Stolpersteine werden an den letzten frei gewählten Adressen der Opfer des Nationalsozialismus verlegt – also an den Orten, an denen diese Menschen zuletzt gelebt oder gearbeitet haben, bevor sie verhaftet, deportiert oder ermordet wurden. Sie erinnern an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sinti und Roma, politische Gegner des Regimes, homosexuelle Männer, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie Opfer der sogenannten „Euthanasie“-Programme. Jeder Stolperstein trägt die Inschrift „Hier wohnte …“, gefolgt von Namen, Geburtsdatum und Schicksal der gedachten Person.

Im Stadtgebiet von Köln sind über 2.400 solcher Gedenktafeln verlegt worden, darunter auch der Stolperstein für Auguste Fuchs im Bezirk Lindenthal. Der Stein ist Teil einer breiten gesamtstädtischen Erinnerungskultur, die die individuellen Schicksale im Fokus hat und die Opfer des Nationalsozialismus würdigt. Die Stolpersteine sind weder museal aufbewahrt noch in Gedenkräumen isoliert platziert, sondern mitten im Alltag – in Bürgersteigen, vor ehemaligen Wohn- oder Geschäftshäusern – sichtbar gemacht. Sie laden dazu ein, innezuhalten, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und das Gedenken aktiv zu pflegen.

Die Stadt Köln bietet über ihre Online-Plattform die Möglichkeit, Stolpersteine gezielt zu suchen, etwa nach Name oder Straße. So kann der genaue Standort und Kontext des Stolpersteins für Auguste Fuchs recherchiert werden. Die Pflege und der Respekt vor diesen Gedenkorten sind wichtige Elemente des gesellschaftlichen Umgangs mit der Geschichte. Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Initiativen engagieren sich regelmäßig bei der Reinigung und Instandhaltung der Steine, um das Andenken an die Opfer lebendig zu erhalten.

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