Wulfesknapp/Krähenbrink
Highlights
- Es schützt Lebensräume wie Erlen-Eschen-Auenwälder und beherbergt gefährdete Arten wie Kiebitz, Nachtigall und Laubfrosch.
- Das Gebiet ist seit 2002 ausgewiesen und Teil des Natura-2000-Netzes zur Erhaltung europäischer Naturstandards.
Tipps
- Das Naturschutzgebiet Wulfesknapp/Krähenbrink in Lippetal eignet sich für Naturbeobachtungen, insbesondere seltener Vögel und Amphibien.
- Aufgrund der sensiblen Ökosysteme wie Feuchtgrünland und Sandmagerasen ist dort ein schonender Umgang mit der Natur erforderlich.
- Das Gelände liegt in der Schoneberger Heide, östlich von Hovestadt, zwischen Lippe und Postweg (L 636), nahe der Gemeindegrenze zu Lippstadt.
Eigenschaften
Ausflug Natur Schutz NSG Wulfesknapp/Krähenbrink Lippetal
Das Naturschutzgebiet Wulfesknapp/Krähenbrink befindet sich im nordrhein-westfälischen Lippetal im Kreis Soest. Es erstreckt sich östlich des Ortsteils Hovestadt und liegt innerhalb der Schoneberger Heide, nördlich der Landesstraße L 636 zwischen der Lippe und dem Postweg. In unmittelbarer Nähe verläuft die Gemeindegrenze zur Stadt Lippstadt, insbesondere zum Ortsteil Eickelborn. Seit dem Jahr 2002 ist das rund 54 Hektar große Areal unter der Schlüsselnummer SO-078 als Naturschutzgebiet ausgewiesen und trägt damit zum landschaftlichen und ökologischen Wert der Region bei.
Das Schutzgebiet umfasst verschiedene wertvolle Biotopstrukturen, darunter feuchtes Dauergrünland, Kleingewässer in der Aue, grundwasserbeeinflussten Wald sowie Sandmagerasen auf der Terrassenkante. Der Wald auf der ehemals feuchten Heidefläche besteht überwiegend aus Eichen, Buchen und Erlen, daneben finden sich auch Kiefernbestände. Im Auenbereich der Lippe dominiert intensives Grünland, das durch strukturelle Elemente wie Hecken, Einzelbäume, Ufergehölze sowie Röhricht- und Hochstaudensäume aufgewertet wird. Diese Vielfalt an Lebensräumen beherbergt zahlreiche Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse gemäß der europäischen FFH- und Vogelschutzrichtlinie.
Im Naturschutzgebiet Wulfesknapp/Krähenbrink stehen insbesondere die Erhaltung und Entwicklung seltener Biotope und Arten im Vordergrund. Dazu gehören unter anderem Sandtrockenrasen, Feuchtwiesen, Fließgewässer mit Unterwasservegetation sowie verschiedene Röhricht- und Hochstaudenfluren. Diese Bereiche bieten Lebensraum für bedrohte Arten wie den Flussregenpfeifer, den Kiebitz, den Laubfrosch, verschiedene Libellen sowie seltene Pflanzenarten. Das Gebiet ist außerdem Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 und trägt somit zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in Nordrhein-Westfalen bei.
Die Schutzschwerpunkte des Gebiets gliedern sich in drei Hauptziele: Erstens die Erhaltung und Wiederherstellung wertvoller Lebensräume und Artenvielfalt, zweitens die Erforschung und Dokumentation der Natur aus wissenschaftlichen und naturkundlichen Gründen sowie drittens der Erhalt der landschaftlichen Eigenart und Schönheit dieser historisch gewachsenen Kulturlandschaft. Besondere Bedeutung kommt dabei der Erholungsfunktion des Waldes zu, der durch Spazier- und Trimmpfade erschlossen ist und sowohl für die Naherholung als auch für den Naturschutz genutzt wird.
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Häufige Fragen zu Wulfesknapp/Krähenbrink
Wo liegt das Naturschutzgebiet Wulfesknapp / Krähenbrink?
Quelle: wikipedia
Seit wann ist Wulfesknapp / Krähenbrink ein Naturschutzgebiet?
Quelle: wikipedia
Welche Biotope gibt es im NSG Wulfesknapp / Krähenbrink?
Quelle: website
Welche Tier- und Pflanzenarten werden im NSG geschützt?
Quelle: website