Aichelepark
Eigenschaften
Über Aichelepark
Der Aichelepark ist eine rund 1,5 Hektar große Parkanlage in der baden-württembergischen Stadt Lörrach. Er liegt südlich des Innenstadtbereichs und zählt zu den fünf Parks der Stadt. Ursprünglich als Privatgarten der Fabrikantenfamilie Aichele angelegt, gehört der Park seit 1955 der Stadt und ist seit 1959 für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Villa Aichele sowie der gesamte Parkgelände stehen unter Denkmalschutz und präsentieren sich als Baudenkmal von historischer und kultureller Bedeutung.
Der Park beherbergt einen bemerkenswerten Baumbestand, darunter alte Eichen, eine über 200 Jahre alte Blutbuche sowie hochgewachsene Linden. Diese Bäume prägen das Erscheinungsbild des Parks und laden zum Verweilen ein. Mit seiner zentralen Lage, den gepflegten Grünflächen und zahlreichen Sitzgelegenheiten bietet der Aichelepark einen ruhigen Rückzugsort mitten in der Stadt. In den letzten Jahren hat sich der Zustand des Parks spürbar verbessert, was unter anderem auf die Eröffnung des Restaurants Omea im benachbarten Gebäude zurückzuführen ist.
Die Villa Aichele selbst hat eine wechselvolle Geschichte: Ursprünglich als Wohnsitz der Familie Aichele erbaut, diente sie im Zweiten Weltkrieg als Sitz der Gestapo und später als Residenz der französischen Militärregierung. Heute wird das Gebäude für kulturelle Zwecke genutzt, darunter Ausstellungen und offizielle Veranstaltungen der Stadt. Ein Gedenkstein im Park erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, darunter auch den bekannten Radsportler Albert Richter.
Der Aichelepark ist ein geschützter Ort, der durch städtische Planung langfristig in seiner ursprünglichen Form erhalten bleiben soll. Die umliegenden Straßen wie die Basler Straße und die Baumgartnerstraße begrenzen das Areal. Mit seiner historischen Bausubstanz, der eindrucksvollen Baumlandschaft und der Nähe zur Innenstadt ist der Park ein lohnendes Ausflugsziel für Einheimische und Besucher gleichermaßen.