Denkmal/Gedenkstätte

Der Heiner und der Brassenheimer Müller

Bahnhofspl 7, 79540 Lörrach

Highlights

  • Skulptur ‚Der Heiner und der Brassenheimer Müller‘ von Wilhelm Gerstel zeigt zwei historische Figuren aus Lörrachs Region.
  • Die Figurengruppe gehört zum Skulpturenweg Lörrach und ist rollstuhlgerecht zugänglich.
  • Das Werk entstand als Denkmal für lokale Persönlichkeiten und ist Teil öffentlicher Führungen.

Tipps

  • Der Skulpturenweg bietet eine barrierefreie Route mit rollstuhlgerechtem Zugang zu den Kunstwerken.
  • Öffentliche Führungen ermöglichen einen thematischen Einblick in die Ausstellungsstücke entlang des Weges.
  • Die Installation *Der Heiner und der Brassenheimer Müller* von Wilhelm Gerstel zählt zu den zentralen Werken des Skulpturenwegs.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Heiner & Brassenheimer Müller – Kulturdenkmal Lörrach

Am Rande des Skulpturenwegs in Lörrach erhebt sich die Skulptur *„Der Heiner und der Brassenheimer Müller“* – ein Werk des Künstlers Wilhelm Gerstel, das mit seiner lebendigen Darstellung zwei markante Figuren der regionalen Geschichte vereint. Die Figur des „Heiner“ bezieht sich auf den legendären Heiner von Lörrach, einen mythischen Helden aus der lokalen Sagenwelt, der als Schutzpatron der Stadt gilt. Sein Gegenüber, der „Brassenheimer Müller“, steht für den traditionellen Handwerksbetrieb an der nahegelegenen Mühlbach bei Brassenheim, einem Ortsteil Lörrachs. Beide Figuren sind in typischer Tracht und mit charakteristischen Werkzeugen dargestellt, die ihre Berufe und Identität unterstreichen.

Die Skulptur ist Teil eines größeren Ensembles, das die kulturelle Vielfalt der Region aufgreift und gleichzeitig eine Verbindung zur Natur herstellt. Gerstels Werk zeichnet sich durch eine klare, fast erzählerische Formensprache aus, die die Figuren mit dem umgebenden Gelände in Dialog setzt. Besonders auffällig ist die dynamische Haltung der Darstellungen, die Bewegung und Alltagsleben einfangen soll. Der Skulpturenweg, auf dem die Figur steht, lädt Besucher ein, die Werke im Kontext der Landschaft zu erleben – ein zentrales Anliegen des Künstlers, der die Skulpturen als „Freiluftgalerie“ konzipierte.

Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität ist der Zugang zur Skulptur barrierefrei gestaltet, sodass auch rollstuhlgerecht die Begegnung mit dem Werk möglich ist. Zudem bietet der Skulpturenweg regelmäßig geführte Touren an, bei denen Kunst und lokale Geschichte vertieft werden. Die Skulptur *„Der Heiner und der Brassenheimer Müller“* ist damit nicht nur ein künstlerisches Highlight, sondern auch ein Stück lebendiges Erbe der Region – ein Ort, an dem Sagen, Handwerk und moderne Kunst aufeinandertreffen.

Wer sich für die Verbindung von regionalen Mythen und handwerklicher Tradition interessiert, findet hier eine einzigartige Darstellung. Die Skulptur steht symbolisch für die Verbundenheit Lörrachs mit seiner Vergangenheit, während sie gleichzeitig die Gegenwart als Ort der Begegnung und des Staunens einlädt. Gerstels Werk ist damit ein zentraler Punkt auf dem Weg durch die Kunstlandschaft der Stadt, der zum Verweilen und Entdecken einfordert.

Neben dieser Skulptur ergänzen weitere Werke wie die *„Triade“* von Karl-Henning Seemann oder die *„Lörracher Sitzende“* von Giancarlo Sangregorio den Skulpturenweg. Gemeinsam bilden sie ein Netz aus Kunst, das die Stadt als kulturellen Raum prägt – immer mit dem Blick auf die spezifische Identität Lörrachs und seiner Umgebung.

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