Dreiländermuseum
Highlights
- Das Dreiländermuseum zeigt auf 1000 m² die gemeinsame Geschichte der Regionen Deutschland, Frankreich und Schweiz durch Dauer- und Sonderausstellungen.
- Barrierefreiheit: Rollstuhlgerechter Zugang, Parkplätze, Sitzgelegenheiten und WC sind zertifiziert – inklusive Sammlungsdepots und museumspädagogischer Angebote.
- Schulprogramme mit Rätselparcours, Steinzeit-Führungen oder Kriegsgeschichte vermitteln regionalen Kulturbezug durch Objekte wie Waffen, Alltagsfunde oder Ritterarchäologie.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Eintritt durch rollstuhlgerechte Wege und Aufzüge.
- Rollstuhlgerechte Sitzgelegenheiten und ein barrierefreies WC stehen für einen komfortablen Aufenthalt während der Besichtigung zur Verfügung.
- Die Dauerausstellung auf über 1000 Quadratmetern bietet thematisch strukturierte Einblicke in die gemeinsame Geschichte der drei Grenzregionen.
Eigenschaften
Ausflug Kulturdenkmal Dreiländermuseum Lörrach
Das Dreiländermuseum in Lörrach ist ein faszinierendes Kultur- und Geschichtsmuseum, das die einzigartige Verbindung der drei Nachbarregionen Deutschland, Frankreich und der Schweiz lebendig werden lässt. Besonders beeindruckend sind die umfangreichen Sammlungen zu regionaler Volkskunde, religiöser Kunst, Malerei sowie historischen Objekten, die von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert reichen.
Ein Highlight ist die Präsentation von Waffen, Schlachtenbildern und Trophäen, die die Entwicklung der Kriegstechniken über die Jahrhunderte zeigen. Doch das Museum geht weit über reine Exponate hinaus: Durch interaktive Führungen und Werkstätten für Schulen und Kindergärten wird Geschichte erlebbar. Kinder können etwa auf einen „Rätselparcours“ durch die Ausstellung geschickt werden oder bei einer Führung zum Thema „Krieg und Frieden“ spielerisch die Hintergründe historischer Konflikte erkunden. Auch Themen wie die Industrielle Revolution oder das mittelalterliche Leben an der Burg Rötteln werden altersgerecht aufbereitet.
Das Museum legt besonderen Wert auf Barrierefreiheit und ist mit rollstuhlgerechten Zugängen, Sitzgelegenheiten und einem barrierefreien WC ausgestattet. Zudem bietet es ein breites museumspädagogisches Programm an, das auch grenzüberschreitende Begegnungen zwischen deutschen, französischen und schweizerischen Schulklassen fördert. Die Angebote sind auf Deutsch und Französisch verfügbar und ermöglichen so einen lebendigen Austausch über die gemeinsame Geschichte der Region.
Das heutige Museumsgebäude stammt ursprünglich aus dem Jahr 1755 und wurde als spätbarocke Tabakfabrik errichtet. Nach einer Nutzung als Schule über fast 200 Jahre wurde es 1978 zum heutigen Domizil des Museums umgebaut. Die Sammlung selbst geht bis ins Jahr 1927 zurück, als sie der Stadt Lörrach von einem lokalen Verein geschenkt wurde – mit der Auflage, sie zu pflegen und auszubauen. Seitdem hat sich das Dreiländermuseum zu einem wichtigen kulturellen Ort entwickelt, der nicht nur Einheimische, sondern auch Besucher aus den Nachbarländern anzieht.
Mit seinem vielfältigen Programm und der einzigartigen Ausrichtung auf die Dreiländerecke ist das Dreiländermuseum ein besonderer Ausflugsziel für Geschichtsinteressierte, Familien und alle, die die kulturelle Vielfalt der Region erleben möchten. Ob durch die Dauerausstellung, Sonderprojekte wie das Netzwerkprojekt zum Ersten Weltkrieg oder die lebendigen Führungen – hier wird Geschichte zum Erlebnis.