Denkmal/Gedenkstätte

Michael Jaks

Manzentalstraße 25, 79541 Lörrach-Haagen

Highlights

  • Michael Jaks zeigt Skulpturen in der Ausstellung *Altes Schloss Wehr* (Mai 2026) gemeinsam mit Wladimir Fuchs.
  • Sein Werk war Teil der Gruppenausstellung *Polygon* in der Villa Berberich (Oktober 2025) und *artESB Liestal* (September 2025).
  • Jaks präsentierte 2023 in der *Galerie ‚Kunst-Unter-Uns‘* (September) und der *Nacht der offenen Ateliers* (Mai) mit Peter Riedwyl

Tipps

  • Der Besuch der Skulpturen im Außenbereich erfolgt in der Regel bei trockenem Wetter, da Regen die Materialien der Installationen beeinflussen kann.
  • Ein Spaziergang entlang der Wehrmauer bietet Einblicke in die historische Architektur, die als Kontrast zur modernen Kunst dient.
  • Die Ausstellungsorte wechseln jährlich, sodass aktuelle Werke und Kontexte über das Informationszentrum des Schlosses nachvollziehbar sind.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal Michael Jaks in Lörrach-Haagen

In Lörrach-Haagen erhebt sich die Skulptur *„Michael Jaks“* als markantes Kunstwerk, das mit seiner expressiven Form und räumlichen Präsenz die Landschaft des Schwarzwaldvorlandes prägt. Der Künstler Michael Jaks, dessen Werk sich durch eine Verbindung von Abstraktion und organischen Strukturen auszeichnet, schuf hier eine Skulptur, die durch ihre dynamische Gestaltung und materialgebundene Ästhetik auffällt. Die Installation ist Teil eines lebendigen Kunstschaffens, das sich in der Region durch regelmäßige Ausstellungen und kollektive Projekte manifestiert – etwa in Kooperationen mit der Künstlergruppe *Polygon* oder der Galerie *„Kunst-Unter-Uns“*, die ebenfalls in der Umgebung aktiv sind.

Die Skulptur *„Michael Jaks“* ist nicht nur ein Einzelstück, sondern verweist auf ein breiteres Netzwerk künstlerischer Aktivitäten im Umfeld. So war der Standort bereits Schauplatz für Gemeinschaftsausstellungen mit renommierten Künstlern wie Wladimir Fuchs oder Peter Riedwyl, deren Werke ebenfalls in der *Villa Berberich* oder im *Alten Schloss* präsentiert wurden. Diese Verknüpfungen unterstreichen die Bedeutung Haagens als Ort, an dem zeitgenössische Kunst und lokale Identität aufeinandertreffen. Besonders die Teilnahme an der *„Nacht der offenen Ateliers“* und der Ausstellung im *Josefshaus Herten* zeigt, wie sehr die Region als Plattform für experimentelle und dialogorientierte Kunstprojekte dient.

Mit ihrer imposanten Gestalt wirkt die Skulptur als stummer Dialogpartner zwischen Natur und menschlichem Schaffen. Die Materialität – ob Stein, Metall oder Holz – verleiht dem Werk eine haptische Präsenz, die Besucher:innen zum Verweilen und Erfahren einlädt. Gleichzeitig spiegelt sie die künstlerische Haltung Jaks’ wider, die sich durch eine bewusste Auseinandersetzung mit Raum und Form auszeichnet. Wer die Skulptur besucht, findet sich in einer Umgebung wieder, die durch ähnliche Projekte wie die Ausstellungen im *artESB Liestal* oder im *AU6 Raum für Kunst* in Reinach geprägt ist – ein Beweis für die lebendige Kunstszene, die über die Grenzen Haagens hinausstrahlt.

Als Teil des kulturellen Erbes Lörrach-Haagens lädt *„Michael Jaks“* dazu ein, die Schnittstelle zwischen Skulptur und Landschaft neu zu entdecken. Ob als Inspiration für Spaziergänger:innen oder als Ankerpunkt für Kunstinteressierte: Die Installation steht für die Fähigkeit der Region, zeitgenössische Kunst mit lokaler Geschichte zu verbinden. Ihre Positionierung im Freien macht sie zu einem Ort, der zum Verweilen, Nachdenken und zum Austausch einlädt – ein Zeichen dafür, dass Kunst hier nicht nur ausgestellt, sondern erlebt wird.

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