Galerie

Meyer-Isenmann

u. Dorfstraße 45, 79618 Rheinfelden (Baden)

Highlights

  • Meyer-Isenmann zeigt in Rheinfelden (Baden) 2021 in der Städtischen Galerie Stapflehus gebrochene Bild-Serien mit Material- und Stilabwechslung.
  • Sein Werk *Unmut* (2010) präsentiert nur Rückseiten von Bildern mit Spuren der ursprünglichen Kompositionen.
  • Ausstellungen u.a. 2018 in Freiburg (Galerie Meier) und 2017 im Georg Scholz Haus Waldkirch mit kuratierten Einzelprojekten.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Galerie Meyer-Isenmann Rheinfelden

Die Meyer-Isenmann in Rheinfelden (Baden) ist eine bedeutende Kunstgalerie, die sich als Ort der zeitgenössischen Kunst und experimentellen Ausdrucksformen etabliert hat. Der Name steht für eine vielseitige Präsentation von Werken, die oft zwischen traditionellen und avantgardistischen Ansätzen oszillieren. Besonders hervorzuheben ist die enge Verbindung zur lokalen und regionalen Kunstszene, die durch Ausstellungen und Begleitprogramme lebendig gehalten wird.

Ein zentraler Fokus der Galerie liegt auf der Auseinandersetzung mit Materialität und Serialität. So präsentierte die Künstlerin Christine Fausten aus Basel im Rahmen einer kleinen Atelierausstellung eine fotografische Dokumentation des Werks *„Unmut dem Prinzip“* von Meyer-Isenmann. Statt der Vorderseiten der Bilder wurden bewusst die Rückseiten gezeigt, auf denen nur noch Spuren der ursprünglichen Werke zu erkennen sind. Diese ungewöhnliche Präsentation unterstreicht die Reflexion über den Prozess der künstlerischen Entstehung und die Fragilität von Bildlichkeit.

Die Ausstellungen in der Meyer-Isenmann sind oft von einer gebrochenen Serialität geprägt, die durch abwechselnde Materialien und Stile gekennzeichnet ist. Die Werke werden dabei nicht als starre Einheit, sondern als dynamisches Gefüge inszeniert – etwa in einer Tisch-Vitrine, die die Vielfalt der Ansätze sichtbar macht. Diese Herangehensweise spiegelt sich auch in den bisherigen Schwerpunkten wider, die von Werk-Konstruktionen bis hin zu thematischen Serien reichen.

Der Künstler Georg Scholz, ein Kollege Meyer-Isenmanns, war bereits mehrfach mit eigenen Ausstellungen in der Region vertreten, etwa im Georg Scholz Haus Waldkirch oder in der Galerie Meier Freiburg. Diese Zusammenarbeit unterstreicht den Austausch zwischen lokalen und überregionalen Kunstschaffenden, der die Meyer-Isenmann zu einem relevanten Ort für zeitgenössische Diskussionen macht. Kuratorische Begleitung durch Persönlichkeiten wie Martin Hartung oder Silke Frosch zeigt zudem den Anspruch, künstlerische Positionen kritisch zu reflektieren.

Besucher:innen werden eingeladen, sich auf die ungewöhnlichen Perspektiven einzulassen – sei es durch die Hintergründe von Bildern oder die experimentellen Materialien. Die Galerie lädt damit nicht nur zum Betrachten, sondern zum Mitdenken über die Grenzen traditioneller Kunstverständnisse ein. Ein Ort, an dem sich Geschichte und Gegenwart der Kunst auf faszinierende Weise verbinden.

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