Speicherbecken Lohsa II
Highlights
- Das Speicherbecken Lohsa II ist ein ehemaliger Braunkohletagebau und liegt östlich von Weißkollm.
- Es entstand nach der Stilllegung des Tagebaus und gehört zum Lausitzer Seenland.
- Der See dient heute der Erholung und Landschaftspflege in der Region.
Tipps
- Das Gelände um Speicherbecken Lohsa II ist rutschungsgefährdet und darf nicht betreten werden.
- In der Nähe befinden sich ruhige Naturlandschaften, ideal für Besucher, die ungestört die Natur genießen möchten.
- Camping ist im Bereich des Speicherbeckens Lohsa II nicht erlaubt.
Eigenschaften
Über Speicherbecken Lohsa II
Das Speicherbecken Lohsa II liegt im Osten der Gemeinde Lohsa im sächsischen Landkreis Bautzen und ist Teil der entstehenden Lausitzer Seenlandschaft. Es entstand als Folge des Braunkohlebergbaus und zählt heute zu den Gewässern, die aus ehemaligen Tagebauen entstanden sind. Östlich des Ortsteils Weißkollm gelegen, grenzt das Speicherbecken an die Kleine Spree und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Bärwalder See im Süden. Die Region ist geprägt durch eine spezifische Flora und Fauna, die sich nach Beendigung der Bergbauaktivitäten in der Gegend entwickelt hat.
Das Gelände um das Speicherbecken Lohsa II ist naturbelassen und erweckt den Eindruck einer abgelegenen, unberührten Landschaft. Gäste berichten von einer ruhigen und abgeschiedenen Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt – allerdings ist zu beachten, dass das Gelände aufgrund von Rutschungsgefahr als unsicher gilt. Ein Betreten ist daher offiziell untersagt, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Auch ein Campen in der Nähe des Speicherbeckens ist nicht möglich.
Die Gemeinde Lohsa erstreckt sich über eine Fläche von rund 134 Quadratkilometern und zählt etwa 5200 Einwohner in 15 verschiedenen Ortsteilen. Sie liegt im nordsorbischen Siedlungsgebiet und ist sowohl landschaftlich als auch kulturell geprägt durch die sorbische Tradition. Mehrere Seen im Gemeindegebiet, darunter auch das Speicherbecken Lohsa II, prägen das Bild der Region und bieten Raum für Erholung und Naturerlebnisse inmitten der Oberlausitz. Die Gegend gilt als geeignet für Naturliebhaber, die die Stille und Weite der ehemaligen Braunkohlelandschaft genießen möchten.
Das Speicherbecken Lohsa II ist Teil eines größeren Seenverbundes in der Region, zu dem auch das nahegelegene Dreiweiberner See-System gehört. Diese Seenlandschaft entwickelte sich nach der Stilllegung der Braunkohletagebaue und deren anschließender Flutung. Die Gewässer sind heute sowohl für ihre ökologische Bedeutung als auch als Erholungsraum von Bedeutung. Das Speicherbecken selbst ist nicht touristisch erschlossen, sondern dient primär ökologischen Funktionen innerhalb des Landschaftsverbundes.