Ausflug Natur

Ursprung der Lone

89173 Lonsee

Highlights

  • Die Lone entspringt im Lonetopf in Urspring, einem Teilort der Gemeinde Lonsee, auf etwa 562 m ü. NHN.
  • Der Quelltopf ist 6 m tief, hat einen Durchmesser von 10 m und schüttet durchschnittlich 220 Liter Wasser pro Sekunde.
  • Die Lone durchfließt mehrere Orte, bevor sie südöstlich von Hürben in die Hürbe mündet.

Tipps

  • Der Quelltopf der Lone in Urspring ist ein karstgeprägtes Naturdenkmal mit bläulich schimmerndem Wasser und Forellen.
  • Die Quelle liegt etwa 100 Meter von der Haldensteinhöhle entfernt und ist durchschnittlich 6 Meter tief.
  • Von Urspring fließt die Lone zunächst südöstlich durch mehrere Orte, bevor sie bei Giengen in die Hürbe mündet.

Eigenschaften

Ganzjährig

Ausflug Natur: Ursprung der Lone in Lonsee entdecken

Der „Ursprung der Lone“ befindet sich im baden-württembergischen Lonsee, einem Teilort der Gemeinde im Alb-Donau-Kreis. Hier entspringt auf rund 562 Metern über Normalhöhennull der gleichnamige Fluss Lone in Form einer beeindruckenden Karstquelle, dem sogenannten Lonetopf. Diese natürliche Quelle ist sechs Meter tief und hat einen Durchmesser von zehn Metern. Umgeben von einer hübsch gestalteten Anlage, gilt der Quelltopf als sehenswertes Naturdenkmal und ist unter der Schutzgebietsnummer 842-50750044 als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen.

Das aus der Quelle tretende Wasser erscheint klar und bläulich schimmernd, ist jedoch typisch für Karstquellen der Schwäbischen Alb mit Nitrat und landwirtschaftlichen Einträgen belastet. Dennoch tummeln sich im Quellbereich Forellen, die von Fischern eingesetzt wurden. Die durchschnittliche Schüttung beträgt etwa 220 Liter pro Sekunde, wobei die Werte je nach Jahreszeit und Niederschlag zwischen vier und maximal 1840 Litern pro Sekunde schwanken können. Das Einzugsgebiet der Lone reicht bis in das etwa acht Kilometer westlich gelegene Nellingen.

Nicht weit vom Ursprung entfernt, auf etwa 100 Meter Distanz, befindet sich die Haldensteinhöhle, die Hinweise auf eine frühere Quellform der Lone gibt. Diese geologische Besonderheit unterstreicht die enge Verknüpfung zwischen der Oberflächenlandschaft und dem darunterliegenden Karstsystem der Schwäbischen Alb. Vom Lonetopf aus fließt die Lone zunächst in südöstlicher Richtung durch die Ortschaften Lonsee, Westerstetten und Breitingen. Auf ihrem fast 38 Kilometer langen Weg mündet der Fluss schließlich südöstlich des Stadtteils Hürben von Giengen an der Brenz von rechts in die Hürbe.

Der Verlauf der Lone verläuft größtenteils durch ein breites Tal und ist – besonders im Mittel- und Unterlauf – von zeitweiliger Austrocknung geprägt. Das Wasser sickert im Karst unter und tritt später in anderen Quellen, etwa den Nau-Quellen in Langenau, wieder zutage. Diese hydrologischen Eigenarten sind charakteristisch für die verkarsteten Gebiete der Alb. So zeigt sich am Ursprung der Lone nicht nur die Kraft der Natur, sondern auch die geologische Vielfalt der Region.

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