Heinrich Heine Stein
Highlights
- Der Heinrich-Heine-Gedenkstein steht unterhalb der Burg Sooneck und markiert einen Abschnitt der historischen Fluchtstrecke.
- Die Wanderstrecke verläuft entlang des alten Treiderpfades und führt durch das Heimbachtal zwischen Nieder- und Oberheimbach.
- Heine verfasste 'Der Rabbi von Bacharach' um 1832, nur die ersten drei Kapitel blieben erhalten und wurden 1840 veröffentlicht.
Tipps
- Die Zufahrt zum Parkplatz ist sehr steil und teilweise nicht asphaltiert, mit tiefen Schlaglöchern – nur für Geländefahrzeuge geeignet.
- Der Wanderweg ist noch nicht ausgeschildert, daher GPS oder Karte zur Orientierung nutzen.
- Nahegelegene Burg Sooneck ist etwa 500 Meter entfernt und lohnt als Ergänzung zur Tour.
Eigenschaften
Über Heinrich Heine Stein
Der Heinrich-Heine-Stein in Niederheimbach, im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz, ist ein markanter Aussichtspunkt, der sowohl Wanderern als auch Kulturinteressierten ein lohnendes Ziel bietet. Der Stein liegt auf einer Anhöhe und gewährt einen weiten Blick über das Rheintal sowie die umliegenden Weinberge und Dörfer. Die Stelle ist Teil des Heinrich-Heine-Gedenk-Wanderwegs, der die Flucht des Rabbiners aus Bacharach nach Niederheimbach nachzeichnet, wie sie in Heines unvollendetem Werk „Der Rabbi von Bacharach“ beschrieben wird.
Der Weg zum Heinrich-Heine-Stein führt entlang ehemaliger Treidelpfade, die einst von Schiffen auf dem Rhein genutzt wurden, und schlängelt sich durch Weinberge und das Heimbachtal. In unmittelbarer Nähe des Steins befand sich historisch gesehen ein Grenzübergang zwischen den Bistümern Trier und Mainz, was bis heute durch architektonische Spuren sichtbar ist. Auf dem Wanderweg kann auch die nahegelegene Burg Sooneck erkundet werden, die etwa 500 Meter vom Gedenkstein entfernt liegt.
Der Standort ist über einen steilen und un asphaltierten Waldweg erreichbar, der sich zum Teil als anspruchsvoll erweist. Der Zustand der Zufahrtsstraße wirkt abschreckend: Schlaglöcher, enge Passagen und die steile Neigung machen den Weg nur für Geländefahrzeuge oder Fahrzeuge mit höherem Bodenabstand geeignet. Der Parkplatz am Waldrand bietet ausreichend Raum, ist jedoch nicht für nervenschwache Fahrer empfehlenswert. Zu Fuß erreichen Besucher den Stein über gut ausgebauten Wanderwegen, die durch landschaftlich reizvolles Gebiet führen.
Der Heinrich-Heine-Stein selbst markiert einen bedeutenden Punkt im Gedenkweg und lädt zur Rast und Aussicht ein. Die umliegende Natur bietet Raum für historische Einblicke und ruhige Momente mit Panoramablick. Wanderer berichten von einer beeindruckenden Weitblick über das Mittelrheintal, das sich bei klarem Wetter bis in weite Ferne erstreckt. Die Gegend ist auch für ihre vielschichtige Geschichte bekannt, die sich anhand der Ortsnamen, Bauten und alten Grenzverläufe nachvollziehen lässt.