St. Johannes der Täufer Kirche
Highlights
- Die St. Johannes der Täufer Kirche in Loxstedt wurde 1965/66 nach Plänen von Jo Filke erbaut.
- Sie ist eine Filialkirche der Hl. Herz Jesu Kirche in Bremerhaven-Geestemünde.
- Der Kirchenbau wurde am 15. Oktober 1966 vom Bischof Heinrich Maria Janssen geweiht.
Tipps
- Die Kirche St. Johannes der Täufer in Loxstedt ist eine moderne Filialkirche, die 1966 geweiht wurde und heute zur Pfarrgemeinde Hl. Herz Jesu in Bremerhaven-Geestemünde gehört.
- Besucher finden Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen in der Gemeinde Bremerhaven, da Loxstedt keine eigenständige Pfarrgemeinde mehr ist.
- Der Kirchenbau wurde vom Architekten Jo Filke entworfen und ist Teil der katholischen Präsenz im ehemaligen Landkreis Wesermünde.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Sakral: St. Johannes der Täufer Kirche in Loxstedt
Die St. Johannes der Täufer Kirche in Loxstedt ist eine römisch-katholische Filialkirche im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven. Sie gehört zur Pfarrgemeinde Hl. Herz Jesu in Bremerhaven-Geestemünde und zählt als südlichster Kirchenort des Dekanats Bremerhaven zum Bistum Hildesheim. Der Kirchenbau stammt aus den Jahren 1965/66 und wurde nach Entwürfen des Bremerhavener Architekten Jo Filke errichtet. Die Weihe erfolgte durch den damaligen Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen.
Die Geschichte der Kirche ist eng verbunden mit der Entwicklung der katholischen Gemeinschaft in Loxstedt. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg gab es kaum Katholiken in der Region. Durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen, insbesondere aus Schlesien und Ostpreußen, entstand ab den 1950er Jahren eine wachsende katholische Gemeinde. Ursprünglich fanden die Gottesdienste in der evangelischen Kirche statt, ehe zunächst die Herz-Jesu-Kirche in Geestemünde und später die St.-Nikolaus-Kirche in Wulsdorf die Pfarrkirchen waren. 1965 wurde mit dem Bau einer eigenen Kirche begonnen, die zunächst als Filiale der St.-Nikolaus-Gemeinde fungierte. 1981 wurde Loxstedt eine eigenständige Kirchengemeinde, die 2006 wieder in die Pfarrgemeinde Hl. Herz Jesu in Geestemünde integriert wurde.
Architektonisch präsentiert sich die Kirche als markanter, nahezu fensterloser Baukörper aus niederländischen Klinkern an der Bahnhofstraße. Jo Filke integrierte den Kirchenbau geschickt in das unregelmäßige Grundstück und schuf einen komplexen Gebäudeensemble, der an eine kleine Klosteranlage erinnert. Traditionen des Mittelalters wurden dabei aufgegriffen, etwa durch das Johannes-Patrozinium, das sich auch in der achteckigen Grundrissform widerspiegelt. Der Innenraum gliedert sich in ein quadratisches Kirchenschiff sowie polygonale Anbauten für den Altarraum und den Eingangsbereich mit Taufkapelle. Während die Außenwände aus Sichtmauerwerk gefügt sind, ist der Innenraum weiß gestrichen und erhält Licht von der rechten Längsseite. Ursprünglich wurden in den 1960er Jahren moderne Elemente wie grauer Waschbeton verwendet, die später überarbeitet wurden.
Die St. Johannes der Täufer Kirche steht heute als Zeugnis des kirchlichen und gesellschaftlichen Wandels in der Region. Sie ist ein Ort der Spiritualität, der sakralen Architektur und der lebendigen Gemeinschaft, die ihre Wurzeln in der Nachkriegszeit hat. Obwohl sie keine regulären Öffnungszeiten besitzt, dient sie weiterhin als Gotteshaus und kultureller Ankerpunkt in Loxstedt. Für alle kirchlichen Angelegenheiten ist das Pfarrbüro in Geestemünde zuständig.
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Häufige Fragen zu St. Johannes der Täufer Kirche
Wann wurde die St. Johannes der Täufer Kirche in Loxstedt gebaut?
Quelle: wikipedia
Wer war der Architekt der St. Johannes der Täufer Kirche?
Quelle: wikipedia
Warum wurde die St. Johannes der Täufer Kirche gebaut?
Quelle: wikipedia
Welcher Pfarrei gehört die Kirche heute an?
Quelle: wikipedia