Museum

AKW Lubmin - Informationszentrum

Latzower Straße 1, 17509 Rubenow

Highlights

  • Das AKW Lubmin in Greifswald wurde in den 1990er Jahren stillgelegt und abgebaut.
  • Die Entsorgung des Kernbrennstoffs erfolgte in CASTOR-Behältern im Zwischenlager Nord.
  • Im Informationszentrum Rubenow werden Besucher über den Rückbau und aktuelle Projekte informiert.

Tipps

  • Für Besuche im Informationszentrum ist eine vorherige Anmeldung ratsam, da Führungen nur für maximal zehn Personen angeboten werden.
  • Die Führung bietet detaillierte Einblicke in die Geschichte und Technik des ehemaligen Kernkraftwerks Lubmin, insbesondere zu Sicherheitskonzepten und dem Rückbau.
  • Kostenlose Führungen durch das ehemalige Atomkraftwerk Greifswald sind möglich, inklusive umfassender Erklärungen zu Technik und Sicherheit.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Ausflug ins AKW Lubmin Informationszentrum in Rubenow

Das Informationszentrum am Standort des ehemaligen Kernkraftwerks Lubmin in Rubenow, Kreis Vorpommern-Greifswald, bietet Besucherinnen und Besuchern einzigartige Einblicke in die Geschichte und Technik der größten Atomkraftanlage der ehemaligen DDR. Offiziell als VEB Kernkraftwerk „Bruno Leuschner“ in Betrieb genommen, wurde die Anlage zwischen den 1960er und 1990er Jahren schrittweise stillgelegt. Heute dient das Informationszentrum als Ort der Aufklärung über den komplexen Prozess des Rückbaus sowie die historische und technische Bedeutung des Kraftwerks.

Im Zentrum stehen geführte Besichtigungen, die nicht nur fachkundig, sondern auch kostenlos angeboten werden – ein besonderes Highlight für interessierte Gruppen von maximal zehn Personen. Die Führungen vermitteln anschaulich die Funktionsweise der Reaktorblöcke, die Sicherheitskonzepte und die Herausforderungen beim Abbau hochradioaktiver Komponenten. Besucher berichten regelmäßig von besonders informativen und eindrucksvollen Erlebnissen, bei denen auch detaillierte Fragen von kompetenten Guides beantwortet werden.

Ein Schwerpunkt der Vermittlung liegt auf der Entsorgung des Kernbrennstoffs und der damit verbundenen logistischen sowie sicherheitstechnischen Maßnahmen. Ein Großteil des abgebrannten Brennstoffs wurde in speziellen CASTOR®-Behältern zwischengelagert, nachdem kein Endlager in Deutschland zur Verfügung stand. Diese Prozesse sind zentraler Bestandteil der Dokumentation und werden im Informationszentrum anschaulich erklärt.

Das Informationszentrum ist somit nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Zeugnis der deutschen Energiewende und des Umgangs mit der atomaren Vergangenheit. Mit über 2.600 Bewertungen und einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen gehört es zu den besonders gut bewerteten Kultur- und Bildungsangeboten in Mecklenburg-Vorpommern. Es lädt ein, sich intensiv mit einer wegweisenden technischen Anlage und ihrem Erbe auseinanderzusetzen.

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Häufige Fragen zu AKW Lubmin - Informationszentrum

Was ist das AKW Lubmin und wo befindet sich das Informationszentrum?
Das AKW Lubmin, auch bekannt als KKW Greifswald, ist ein stillgelegtes Kernkraftwerk in Mecklenburg-Vorpommern. Das Informationszentrum befindet sich in Rubenow und bietet Einblicke in den Rückbau und die Geschichte des Kraftwerks. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Welche Aufgaben hat das Informationszentrum des AKW Lubmin?
Das Informationszentrum des AKW Lubmin informiert über den Rückbau des Kraftwerks, Umweltmaßnahmen, Entsorgung radioaktiver Stoffe und bietet Besichtigungen sowie Bildungsangebote für Besucher. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Kann man das AKW Lubmin besichtigen?
Ja, das AKW Greifswald kann besichtigt werden. Interessierte erhalten im Informationszentrum in Rubenow alle notwendigen Informationen zu Führungen und Sicherheitsvorkehrungen. Stand Juni 2026.

Quelle: website

Was geschah mit dem abgebrannten Brennstoff des AKW Lubmin?
Der abgebrannte Brennstoff des AKW Lubmin wurde entsorgt. Ein Teil der Brennelemente wurde an ein Kraftwerk in Ungarn verkauft, der Rest fand eine sichere Lagerung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben. Stand Juni 2026.

Quelle: website