Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
Highlights
- Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Lübeck-Kücknitz ist eine baptistische Gemeinde mit Wurzeln im persönlichen Bibelstudium und der praktischen Umsetzung der Gemeindeidee aus der Bibel.
- 1956 entstand eine eigene Kapelle für die Gemeindeglieder; 2008 wurde das heutige Gemeindezentrum in der Hüttenstraße erworben.
Tipps
- Das Gemeindezentrum bietet einen historischen Rahmen mit einer Kapelle aus dem Jahr 1956, die ursprünglich für die lokale Gemeinde erbaut wurde.
- Ein persönliches Bibelstudium und die individuelle Auseinandersetzung mit der Bibel spielen eine zentrale Rolle im Gemeindeleben und werden aktiv gefördert.
- Der Besuch der Gottesdienste erfolgt in einer baptistischen Tradition, die auf die Selbstorganisation und den freiwilligen Beitrag der Mitglieder setzt.
Eigenschaften
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Lübeck-Kücknitz: Sakrale Ausflugsziele
In der Lübecker Stadtteilgemeinde Lübeck-Kücknitz steht die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde – eine lebendige christliche Gemeinde, die sich dem baptistischen Verständnis von Kirche verpflichtet fühlt. Der Baptismus, der auf dem persönlichen Bibelstudium und der freien Entscheidung für den Glauben basiert, prägt seit Jahrzehnten das Wirken dieser Gemeinde. Ursprünglich trafen sich die Gläubigen in einem Schulgebäude, bevor 1956 eine eigene Kapelle für die Mitglieder in Kücknitz errichtet wurde. Diese Kapelle markierte einen wichtigen Schritt in der lokalen Versammlungsgeschichte und bot den Gemeindegliedern einen festen Ort der Begegnung und des Glaubens.
Der spirituelle Kern des Baptismus liegt in der Überzeugung, dass die Gemeinde aus freiwillig getauften Christen besteht, die sich durch ein persönliches Verhältnis zu Jesus Christus auszeichnen. Diese Tradition der „freien Kirche“ – also einer Gemeinde ohne staatliche Bindung – findet auch in Lübeck-Kücknitz Ausdruck. Die Gemeinde versteht sich als offener Raum für Menschen, die nach Sinn und Gemeinschaft suchen, unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund. Die Nähe zu anderen christlichen Initiativen in der Region, etwa in der direkten Umgebung Lübecks, zeigt, wie die Gemeinde Teil eines größeren Netzwerks ist, das sich für Nächstenliebe und diakonisches Engagement einsetzt.
Ein Meilenstein in der Geschichte der Gemeinde war der Kauf des heutigen Gemeindezentrums in den 2000er-Jahren. Der Umzug in die Hüttenstraße ermöglichte eine moderne Infrastruktur, die nicht nur Gottesdienste, sondern auch Bildungsangebote, Jugendarbeit und soziale Projekte unter einem Dach vereint. Die Architektur und der Innenraum spiegeln dabei den Wunsch wider, einen Ort der Geborgenheit und des Austauschs zu schaffen – fernab von starren Ritualen, aber mit einer klaren biblischen Ausrichtung. Besonders die regelmäßigen Bibelarbeiten und Gemeindeabende ziehen Besucher:innen an, die Wert auf eine authentische, dialogorientierte Glaubenspraxis legen.
Mit einer Google-Bewertung von 4,4 Sternen aus über 20 Bewertungen gilt die Gemeinde als vertrauenswürdiger und weltoffener Ort. Die positiven Rückmeldungen unterstreichen die Wertschätzung für die herzliche Atmosphäre, die Vielfalt der Angebote und die klare, aber einfühlsame Predigt. Ob für Familien, junge Erwachsene oder Menschen in Lebensübergängen – die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in Lübeck-Kücknitz bietet eine Einladung, den Glauben im Alltag zu leben und sich in einer Gemeinschaft zu vernetzen, die sich als „Haus der offenen Tür“ versteht.
Wer sich für die baptistische Tradition interessiert oder nach einem Ort sucht, der christliche Werte mit modernem Gemeindeleben verbindet, findet hier eine inspirierende Anlaufstelle. Die Gemeinde zeigt, wie Glauben im 21. Jahrhundert gelebt werden kann: mit Respekt vor der individuellen Glaubensreise, aber auch mit einer klaren Botschaft von Hoffnung und Gemeinschaft – mitten im lebendigen Stadtteil Kücknitz.