Denkmal/Gedenkstätte

Kurt Heinemann

Breiter Weg 31, 39104 Magdeburg-Altstadt

Highlights

  • Kurt Heinemann setzte sich für die Wiedererrichtung des Katharinenportals in Magdeburg-Altstadt ein.
  • Das Portal wurde 2016 nach umfangreicher Restaurierung an seinem historischen Standort wiedererrichtet.
  • Die Finanzierung erfolgte ausschließlich durch Spenden von Bürgern und Unternehmen.

Tipps

  • Der Katharinenturm bietet Konferenzräume mit Blick auf die Altstadt und ist abends beleuchtet.
  • Im Erdgeschoss des Turms befinden sich ein Edeka-Markt und ein Lotto-Shop.
  • Das 2016 wiedererrichtete Katharinenportal ist in unmittelbarer Nähe seines historischen Standorts zu besichtigen.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Kurt Heinemann

Der ehemalige Standort der Katharinenkirche in der Altstadt von Magdeburg ist heute vor allem durch den sogenannten Katharinenturm und das neu errichtete Katharinenportal geprägt. Ursprünglich im 13. Jahrhundert geweiht, war die Katharinenkirche über Jahrhunderte hinweg ein bedeutendes Gotteshaus der Stadt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude schwer beschädigt und brannte weitgehend aus. In der Nachkriegszeit entschied die DDR-Regierung den kompletten Abriss des Kirchenschiffs, wobei auch die Türme 1966 demontiert wurden.

Am historischen Standort des ehemaligen Kirchengebäudes steht heute der Katharinenturm, der früher als „Haus des Lehrers“ genutzt wurde. Das Gebäude beherbergt im Erdgeschoss verschiedene Einrichtungen wie einen Edeka-Laden und einen Lotto-Shop, während sich in den oberen Etagen moderne Konferenzräume befinden, die einen beeindruckenden Blick über die Magdeburger Altstadt bieten. Der Turm selbst wurde in den vergangenen Jahren umfassend saniert und wird nachts durch eine stilvolle Beleuchtung in Szene gesetzt, was ihm ein besonderes nächtliches Ambiente verleiht.

Ein weiterer Höhepunkt am Standort ist das 2016 wiedererrichtete Katharinenportal, das nach aufwendiger Restaurierung an seiner ursprünglichen Position neu errichtet wurde. Die Wiederherstellung erfolgte anlässlich des 50. Jahrestages der endgültigen Zerstörung der Katharinenkirche und wurde vollständig durch Spenden finanziert. Bürgerinitiativen und das Kuratorium zur Wiedererrichtung des Katharinenportals setzten sich engagiert für das Projekt ein. Bei der Einweihung am 29. Oktober 2016 fanden zahlreiche Magdeburgerinnen und Magdeburger sowie Gäste der Stadt diesen Moment würdig.

Das Portal selbst ist nicht nur ein architektonisches Zeugnis der Stadtgeschichte, sondern auch ein Symbol für den Wiederaufbau und die Erinnerung an die Zerstörung der Kirche. Auf der Rückseite des Portals sind Spendertafeln angebracht, die die Bürger engagiert ehren, die sich an der Restaurierung beteiligt haben. Die Katharinenkirche selbst war einst ein gotisches Bauwerk mit großer historischer Bedeutung, und ihre Reliquie der Heiligen Katharina verlieh ihr ihren Namen.

Der Standort bleibt bis heute ein kultureller Anziehungspunkt in der Magdeburger Altstadt und lädt sowohl Einheimische als auch Touristen zu einem Besuch ein. Ob wegen der architektonischen Besonderheiten, der historischen Bedeutung oder der Aussicht vom Turm – der ehemalige Platz der Katharinenkirche ist ein Ort, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.

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