Burgstall Schnattern
Highlights
- Burgstall Schnattern ist ein ehemaliger Burgstall im Gemeindeteil Schnattern der Gemeinde Gestratz.
- Die Burg diente bregenz-montfortischen Dienstmannen und später den Herren von Horben als Nebensitz.
- 1935 wurde am Burgstall ein merkt’scher Gedenkstein errichtet.
Tipps
- Parken und Betreten der Wiesen rund um den Burgstall sind verboten, da Privatgrund.
- Mit dem Fahrrad gut erreichbar, lohnt sich besonders bei Sonnenuntergang für die Aussicht.
- Nur 10 Minuten Fahrt von Isny entfernt, bietet der Ort einen schönen Blick auf das Oberallgäu bis zum Bodensee.
Eigenschaften
Über Burgstall Schnattern
Der Burgstall Schnattern liegt im Gemeindeteil Schnattern der Gemeinde Gestratz im Landkreis Lindau in Bayern. Diese historische Stätte zählt heute zu den bodendenkmalgeschützten Geländepunkten und lädt Besucher zu einem Abstecher in die Region Westallgäu ein. Ursprünglich als Burgstätte errichtet, diente sie im Mittelalter den bregenz-montfortischen Dienstleuten und später als Nebensitz der Herren von Horben. Heute erinnert lediglich eine markante Geländeerhebung samt eines Gedenksteins an die ehemalige Bedeutung des Ortes.
Der Standort bietet eine Aussichtsplattform mit Panoramablick über das Oberallgäu bis hin zum Bodensee. Die exponierte Lage ermöglicht einen weiten Rundblick, der besonders bei klarem Wetter und zur goldenen Stunde des Tages beeindruckend ist. Aufgrund seiner Beliebtheit wird der Aussichtspunkt abends gerne von Besucherinnen und Besuchern aufgesucht, die den Sonnenuntergang genießen möchten. Die Sicht reicht von den umliegenden Höhen des Allgäus bis zum nahen Bodensee, was den Reiz dieses Standortes ausmacht.
Der Zugang zum Burgstall erfolgt zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die Anfahrt ist einfach, da der Ort nur etwa zehn Minuten von Isny entfernt liegt. Allerdings ist zu beachten, dass das direkte Parken auf den angrenzenden Wiesen nicht erlaubt ist. Diese Flächen befinden sich im Privatbesitz, weshalb sowohl das Betreten als auch das Abstellen von Fahrzeugen hier unterbleiben muss. Stattdessen sollte der öffentliche Parkplatz oder ein geeigneter Wegrand in der Nähe genutzt werden.
Der Burgstall selbst liegt mitten im Wald, was den Eindruck verstärkt, an einer ehemaligen Burganlage zu stehen, auch wenn heute keine baulichen Überreste mehr erhalten sind. Die geschichtliche Dimension des Ortes wird durch die erste urkundliche Erwähnung im 13. Jahrhundert unterstrichen. Im Jahr 1935 wurde am Gelände ein Gedenkstein errichtet, der an die frühere Nutzung des Geländes erinnert. Interessierte können sich zudem an der Liste der Baudenkmäler in Schnattern über weitere lokale Bauwerke informieren.