Haus der vier Gekrönten
Highlights
- Das Haus der vier Gekrönten ist Teil des Grafschaftsmuseums Wertheim und beherbergt wechselnde Ausstellungen.
- Es zeigt Kunsthandwerk, Wertheimer Persönlichkeiten, Münzen, Konfessions- und jüdische Geschichte.
- Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist über eine Glasbrücke mit dem Hauptsitz des Museums verbunden.
Tipps
- Das Museum beherbergt auf über 2200 Quadratmetern fünf denkmalgeschützte Gebäude mit wechselnden Sonderausstellungen und dauerhaften Sammlungen zur Regionalgeschichte.
- Kinder können im Bereich 'Kinderland – Zauberland' sowie in Ausstellungen wie 'Blaumachen' interaktiv entdecken und erleben.
- Ein Besuch lohnt sich besonders für Interessierte an Alltagskultur, Geschichte und kunsthistorischen Sammlungen von der Romantik bis zum Impressionismus.
Eigenschaften
Über Haus der vier Gekrönten
Das Haus der vier Gekrönten in Wertheim-Wartberg ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und Teil des Grafschaftsmuseums Wertheim. Es zählt zu den musealen Schwerpunkten der Region und beherbergt vielfältige Sammlungen, die die Geschichte und Kultur der ehemaligen Grafschaft Wertheim sowie darüber hinausreichende Zusammenhänge dokumentieren. Das Gebäude selbst ist ein denkmalgeschützter Vierseithof aus dem 16. Jahrhundert und war bis ins 20. Jahrhundert hinein das Rathaus der Stadt Wertheim. Heute verbindet eine Glasbrücke das Haus der vier Gekrönten mit dem übrigen Museumsensemble.
Benannt ist das Gebäude nach den vier heiligen Patronen der Steinmetze – Castorius, Claudius, Nicostratus und Symphorianus –, deren Darstellung an der Außenfassade einmalig nördlich der Alpen ist. Diese besondere architektonische und künstlerische Ausstattung unterstreicht die historische Bedeutung des Hauses. Innen zeigt das Museum auf mehreren Ebenen wechselnde und dauerhafte Ausstellungen, darunter Bereiche zu Wertheimer Persönlichkeiten, einem umfangreichen Münzkabinett, einer Konfessionsabteilung sowie einer jüdischen Abteilung, die die religiöse und kulturelle Vielfalt der Region widerspiegelt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Kunsthandwerk, das Alltagsgegenstände bis hin zu historischen Zeugnissen umfasst. Die Präsentation erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt rund 2.200 Quadratmetern, verteilt auf fünf Gebäude in der Wertheimer Altstadt. Neben regionalen Exponaten finden sich auch überregionale Objekte, etwa aus Thüringen, die den überörtlichen kulturellen Austausch verdeutlichen. Besonders beliebt sind bei jungen Besucherinnen und Besuchern interaktive Angebote wie die Sonderausstellung „Kinderland – Zauberland“ oder Themen wie Blaudruck und Karikaturen.
Das Museum verfügt über barrierefreien Zugang zu den Hauptausstellungsbereichen, während einige Bereiche, darunter das Haus der vier Gekrönten selbst, nur über Treppen erreichbar sind. Regelmäßig finden hier Sonderausstellungen, Führungen und pädagogische Angebote statt, die sowohl Einblicke in die lokale Geschichte als auch in künstlerische und gesellschaftliche Entwicklungen ermöglichen. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,8 von 5 Sternen bei über 400 Bewertungen zählt es zu den besonders gut bewerteten Museen der Region.