Kirche/Kloster

St. Maria (Frauenberg)

Kirchfeldstraße 7, 82216 Maisach-Frauenberg

Highlights

  • Die katholische Filialkirche St. Maria in Frauenberg wurde im 12./13. Jahrhundert erbaut.
  • Das Langhaus wird von einer barocken Stichkappentonne abgeschlossen.
  • Die Kirche beherbergt einen Hochaltar des 17. Jahrhunderts mit Figuren der Apostel Petrus und Paulus.

Tipps

  • Die Kirche St. Maria in Frauenberg liegt auf einem Hügel im Friedhof, erreichbar über die Kirchbergstraße.
  • Das Innere zeigt eine Mischung aus romanischer und barocker Architektur mit bemerkenswerten Gewölben und Altären.
  • Die spätgotische Muttergottesfigur im Hochaltar ist ein besonderes Ausstattungsstück der Sakralbauten.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Maria (Frauenberg)

Die katholische Filialkirche St. Maria in Frauenberg zählt zu den geschichtsträchtigen Sakralbauten im Landkreis Fürstenfeldbruck. Sie liegt auf einer kleinen Anhöhe innerhalb des Friedhofs und präsentiert sich als Baudenkmal von erheblicher kulturhistorischer Bedeutung. Der Kirchenbau stammt aus dem Hochmittelalter, wobei die heutige Gestalt des Gebäudes auch Einflüsse späterer Epochen zeigt.

Das Bauwerk ist eine romanische Chorturmanlage mit Satteldach, deren ursprüngliche Struktur weitgehend erhalten geblieben ist. Lediglich die Fenster wurden im Verlauf der Zeit vergrößert und mit eingezogenem Rundbogenschluss versehen. Das Innere der Kirche wurde im Zuge einer barocken Umgestaltung im 18. Jahrhundert umfassend umgebaut. Während der Chor noch mit dem ursprünglichen Kreuzgratgewölbe aus der Bauzeit ausgestattet ist, wurde das Langhaus mit einer barocken Stichkappentonne versehen.

Die Ausstattung der Kirche zeugt von der kunsthandwerklichen Qualität verschiedener Epochen. Der Hochaltar, der aus dem 17. Jahrhundert stammt, zeigt Skulpturen der Apostel Petrus und Paulus. Besonders bemerkenswert ist die im Schrein untergebrachte, sitzende Muttergottesfigur, die auf das späte 15. Jahrhundert datiert wird. Die seitlichen Altäre sowie das Laiengestühl entstanden etwa ein Jahrhundert später und runden das barocke Erscheinungsbild des Innenraums ab.

Die Kirche St. Maria steht in unmittelbarer räumlicher Verbindung zum Friedhof und ist über die Kirchbergstraße zu erreichen. Ihre Lage auf einem leichten Hügel verleiht dem Bau zusätzlich eine markante Silhouette im Ortsbild von Frauenberg. Die Erhaltung des Gebäudes wird durch den Denkmalschutz gewährleistet, was den hohen kulturhistorischen Wert des Ortes unterstreicht.

In Fachliteratur wird die Kirche als bedeutsames Beispiel mittelalterlicher Sakralarchitektur im nördlichen Teil Oberbayerns gewürdigt. Sie wird sowohl im Dehio-Handbuch als auch in den Denkmälern des Landkreises Fürstenfeldbruck thematisch verortet und dokumentiert. Die St. Maria in Frauenberg verkörpert damit die kontinuierliche religiöse und künstlerische Tradition der Region und bleibt ein wichtiger Bezugspunkt für die Ortsgemeinschaft.

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