Klosterkirche Malchow
Highlights
- Die Klosterkirche Malchow wurde 1844–1849 im neugotischen Stil erbaut, brannte 1888 ab und blieb nur mit Turm und Mauern erhalten.
- Seit 1997 beherbergt die Kirche das Mecklenburgische Orgelmuseum und dient als Konzert- und Trauungsort mit historischer Ausstattung aus dem 19. Jh.
- Der Altar mit Kreuzigungsgruppe von Karl Andreae (1893) und Epitaphe prägen die neugotische Innenausstattung der wiederaufgebauten Kirche.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität den Eintritt in die Klosterkirche.
- Die neugotische Architektur der Kirche zeigt sich besonders im erhaltenen Turm und den historischen Mauern aus dem 19. Jahrhundert.
- Das figurenreiche Altarbild von Karl Andreae aus dem Jahr 1893 stellt eine zentrale künstlerische Attraktion der Kirche dar.
Eigenschaften
Kultur & Sakrales in Malchow: Klosterkirche Malchow entdecken
Die Klosterkirche Malchow ist ein historisches Juwel im Herzen des malchowischen Altstadtkerns und ein bedeutendes Zeugnis der sakralen Baukunst Mecklenburgs. Ursprünglich als Damenbüßerinnenstift im 13. Jahrhundert gegründet, entwickelte sich die Anlage später zu einem Zisterzienserinnenkloster und später zum Damenstift der mecklenburgischen Landesstände. Die heutige Kirche entstand jedoch erst im 19. Jahrhundert: Nach einem Brand in der Johannisnacht 1888 blieben nur der Turm und die Außenmauern der Vorgängerbaus erhalten, die im neugotischen Stil zwischen 1844 und 1849 neu errichtet worden waren.
Die Ausstattung der Kirche ist geprägt von der Zeit des Wiederaufbaus und wirkt dabei eher schlicht, doch einige Kunstwerke heben sich hervor. Besonders sehenswert ist das figurenreiche Altarbild der Kreuzigungsgruppe, das der Künstler Karl Andreae 1893 schuf. Dazu gehören auch ein Taufbecken aus der Zeit um 1890 sowie verschiedene historische Holz-Epitaphe, die an die klösterliche Vergangenheit erinnern. Die Architektur des Turms und die erhaltenen Mauern spiegeln den ursprünglichen Charakter des Sakralbaus wider und verleihen der Kirche ihren einzigartigen Charme.
Seit 1997 steht die Klosterkirche im Besitz der Stadt Malchow und dient heute vielfältigen kulturellen Zwecken. Als Ausstellungsort des Mecklenburgischen Orgelmuseums bietet sie Einblicke in die regionale Musikgeschichte. Zudem ist sie ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte, Trauungen und andere kulturelle Events. Die Kirche ist zudem barrierefrei zugänglich, darunter auch der Parkplatz, was sie zu einem inklusiven Ziel für Besucher macht.
Die Umgebung der Klosterkirche lädt zu weiteren Entdeckungen ein. In unmittelbarer Nähe liegt das historische Zentrum von Malchow mit seinen Fachwerkhäusern und dem malerischen See, der die Region prägt. Besonders die Seenlandschaft um den Malchower See und den Plauer See bietet sich für Ausflüge an – ideal für Radtouren oder Spaziergänge. Die Klosterkirche selbst verbindet thus sakrale Geschichte mit lebendiger Kultur und ist ein Muss für alle, die sich für Backsteingotik und mecklenburgische Baukunst interessieren.
Mit einem Google-Bewertungsdurchschnitt von 4,1 Sternen aus über 20 Rückmeldungen gilt die Klosterkirche als einer der Top-Sehenswürdigkeiten Malchows.