Feriengebiet Oberlausitzer Bergland
Eigenschaften
Über Feriengebiet Oberlausitzer Bergland
Das Feriengebiet Oberlausitzer Bergland in Wilthen lädt Besucher zu einer abwechslungsreichen Entdeckungsreise in die natürliche und kulturelle Vielfalt der Region ein. Gelegen im sächsischen Kreis Bautzen, erstreckt sich dieses touristische Gebiet südlich der historischen Stadt Bautzen und bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten für Naturliebhaber, Wanderer und Kulturinteressierte. Die touristische Gebietsgemeinschaft befindet sich direkt gegenüber der Stadtverwaltung in Wilthen und fungiert als zentrale Anlaufstelle für Informationen zu Ausflügen, Veranstaltungen und regionalen Besonderheiten – hier finden Besucher auch das Heimatmuseum, das Einblicke in die lokale Geschichte gibt.
Besonders faszinierend ist die archäologische und astronomische Tradition der Region, die sich in den sogenannten Sonnenheiligtümern niederschlägt. Diese markanten Felsenformationen, die teilweise legendenumwoben sind, dienten vermutlich in vorgeschichtlicher Zeit der Sonnenbeobachtung zu bestimmten kalendarischen Zeitpunkten wie Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen. Bekanntestes Beispiel ist die Teufelskanzel in Sora bei Wilthen, wo bereits 2007 erstmals messbare Lichtphänomene dokumentiert wurden. Das Forschungsprojekt „Götterhand“ der Sternwarte Bruno-H.-Bürgel Sohland/Spree widmet sich seitdem der Erforschung dieser archäoastronomischen Stätten und belebt damit alte Mythen und Überlieferungen, die bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen.
Die landschaftliche Vielfalt des Oberlausitzer Berglands lädt zu Wanderungen, Radtouren und Entdeckungstouren ein. Der zertifizierte „Oberlausitzer Bergweg“ führt auf über 118 Kilometern durch die sanften Hügel, Wälder und Dörfer der Region und bietet dabei spektakuläre Ausblicke sowie zahlreiche thematische Wegpunkte wie den Sonnenuhrenpfad oder den Planetenweg. Wanderer erreichen auf ehemals höchsten Erhebungen wie dem Valtenberg (587 m) oder dem Czorneboh (556 m) eindrucksvolle Aussichtspunkte, von denen aus man die einzigartige Bergwelt überblicken kann. Auch der „Spreeradweg“ und die „Oberlausitzer Umgebindehausstraße“ laden dazu ein, die Region auf sanfte Art und Weise zu erkunden.
Kulturelle Highlights des Feriengebiets sind die charakteristischen Umgebindehäuser, die mit ihrem historischen Baustil und handwerklichem Feinschliff typisch für die Oberlausitz sind. Diese urigen Gebäude erzählen von der regionalen Baukultur und bieten nicht nur ein malerisches Stadtbild, sondern in einigen Fällen auch Museen und Ausstellungen zur lokalen Geschichte. Hinzu kommen zahlreiche historische Bauwerke wie Bismarcktürme, ehemalige Mühlenkomplexe oder das imposante Eisenbahnviadukt in Schmölln-Putzkau, die an die industrielle Vergangenheit der Region erinnern.
Wer sich auf eine Reise ins Oberlausitzer Bergland begibt, taucht ein in eine Welt aus Naturerlebnis, kultureller Tiefe und historischem Erbe. Ob beim Wandern zu den geheimnisvollen Kälbersteinen, beim Radeln entlang der Spree oder beim Verweilen in gemütlichen Dorfbuden – die Region verspricht Erholung und Entdeckungsgeist inmitten einer einzigartigen Berglandschaft.