Kiessand Kleinsaubernitz
Highlights
- Kiessand Kleinsaubernitz liegt in der Oberlausitz, etwa 15 km nordöstlich von Bautzen.
- Der Ort gehört seit 2013 zur Gemeinde Malschwitz und liegt an der Staatsstraße 109.
- Östlich des Dorfes wird Kiessand abgebaut, der Ortsname geht auf das altsorbische Wort für Wisent zurück.
Tipps
- Beim Besuch des Kiessands in Kleinsaubernitz auf Müll verzichten und Reste von Picknicks oder Feuerstellen unbedingt vollständig entfernen.
- Ausschließlich an gekennzeichneten Stellen baden, da der See offiziell keine Badezone darstellt und Gefahren durch Glas oder Abfälle bestehen.
- Beim Angeln Rücksicht auf andere Gäste nehmen und störende Lautstärke oder Plätzeinnehmen auf engem Raum vermeiden.
Eigenschaften
Über Kiessand Kleinsaubernitz
Der Kiessand Kleinsaubernitz befindet sich im sächsischen Malschwitz und ist Teil der historisch gewachsenen Ortschaft Kleinsaubernitz. Gelegen in der Oberlausitz, grenzt der Standort unmittelbar an den Olbasee, der heute als Badesee genutzt wird. Diese landschaftliche Verbindung macht den Ort zu einem attraktiven Ausflugsziel in der Region. Der Kiessand selbst entstand im Zuge von Bergbauresten, die heute als erholungsrelevantes Gelände genutzt werden. Die Gegend ist durch die unmittelbare Nähe zur Staatsstraße 109 und 110 gut erreichbar.
Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Bereits in mittelalterlichen Urkunden wurde Kleinsaubernitz erwähnt, wobei der Name auf sorbische Wurzeln zurückgeht. Der Ort war lange Zeit mit dem Rittergut Buchwalde verknüpft und wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer. Nach der Wende wurde der Ort zunächst nach Guttau eingemeindet, bevor er im Zuge der sächsischen Kreisreform 2013 Teil der Gemeinde Malschwitz wurde. Der Bergbau im Kiessand ist ein Zeugnis dieser regionalen Entwicklung und prägt heute das Erscheinungsbild des Geländes.
Der Kiessand Kleinsaubernitz wird sowohl von Besuchern als auch in Bewertungen als landschaftlich reizvoll beschrieben. Das klare Wasser des angrenzenden Sees, schattige Plätze und die ruhige Atmosphäre ziehen regelmäßig Gäste an. Gleichzeitig wird kritisiert, dass der Standort im Sommer stark frequentiert ist, obwohl Baden offiziell untersagt ist. Müllprobleme, teilweise in Form von Glasflaschen im See oder Fäkalien, belasten das Bild. Auch das Angeln wird durch das Verhalten einzelner Besucher eingeschränkt. Einige Gäste betonen den idyllischen Charakter des Ortes, während andere auf die mangelnde Rücksichtnahme hinweisen.
Die Region rund um Malschwitz gehört zum sorbischen Siedlungsgebiet in Sachsen. Damit verbunden ist eine kulturelle Vielschichtigkeit, die auch den Kiessand prägt. Die unmittelbare Nachbarschaft zu Ortschaften wie Wartha, Lömischau und Neudörfel unterstreicht die enge Verzahnung der Dörfer in der Oberlausitz. Die landschaftliche Einbettung in die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft trägt zur besonderen Reizkraft des Standortes bei. Die Kombination aus Bergbauhistorie, Naturnähe und Erholungspotenzial macht den Kiessand zu einem interessanten Punkt für Ausflüge.