Gefallenendenkmal
Highlights
- Das Gefallenendenkmal in Beiseförth steht neben der evangelischen Kirche und erinnert an die Kriegstoten beider Weltkriege.
- Es handelt sich um einen Steinobelisken mit dreistufigem Dach und aufgesetztem Adler sowie drei Steintafeln mit den Namen der Gefallenen.
- Die Inschriften ehren die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Söhne der Gemeinde Beiseförth.
Tipps
- Das Denkmal befindet sich neben der evangelischen Kirche in Beiseförth, direkt im Ortskern.
- Der Steinobelisk mit Adler und drei Gedenktafeln ist gut sichtbar und lädt zum Verweilen und Gedenken ein.
- Namen der Gefallenen aus beiden Weltkriegen sind auf den Tafeln verzeichnet.
Eigenschaften
Über Gefallenendenkmal
Das Gefallenendenkmal in Malsfeld steht als ehrendes Gedenken in der Gemeinde und erinnert an die Bewohner, die in den Weltkriegen ihr Leben ließen. Es befindet sich zentral im Ort, direkt neben der evangelischen Kirche, und nimmt damit einen bedeutenden Platz im kulturellen Gedächtnis des Ortes ein. Das Denkmal ist ein Steinobelisk mit einem dreistufigen Dach und einem aufgesetzten Adler – ein architektonisches Symbol der Erinnerungskultur jener Zeit. Neben dem Obelisken sind drei Steintafeln angebracht, auf denen die Namen der Kriegsopfer aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg aufgelistet sind.
Die Inschriften am Denkmal verdeutlichen dessen Funktion: „Ihren im Weltkrieg gefallenen Söhnen. Die dankbare Gemeinde Beiseförth 1914–1918, 1939–1945.“ Daneben mahnt eine weitere Widmung: „Den Toten zur Ehre. Den Lebenden zur Mahnung. Verweile und Gedenke.“ Diese Worte unterstreichen den erinnerungspolitischen Charakter des Ortes und laden zur Reflexion über die Opfer der Kriegsjahre ein. Die Nennung der Namen der Toten aus beiden Weltkriegen dokumentiert den Verlust, den die Gemeinde im Laufe der Geschichte erlitten hat, und bewahrt das Andenken der Einzelnen.
Die Auflistung der Kriegsverstorbenen umfasst hunderte Namen, viele davon mit Todesdatum, einige als „vermisst“ gekennzeichnet. Diese detaillierte Niederschrift der Opfer zeigt das Ausmaß des Verlustes auf lokaler Ebene und verdeutlicht die persönliche Dimension des kollektiven Trauerns. Die Daten stammen aus einer Abschrift vom 12. August 2004 und wurden von einem anonymen Beitragenden zur Verfügung gestellt. Das Denkmal selbst ist somit nicht nur ein architektonisches, sondern auch ein historisches Dokument.
Das Gefallenendenkmal in Malsfeld ist ein kleines, aber bedeutungsvolles Kulturdenkmal im Schwalm-Eder-Kreis. Es repräsentiert die Gedenktradition vieler deutscher Gemeinden und erfüllt eine zentrale Rolle im Umgang mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Die zentrale Lage im Ort macht es zu einem sichtbaren Zeugnis der Erinnerung, das sowohl historische als auch emotionale Relevanz für die Gemeinschaft hat. Mit einem durchschnittlichen Bewertung von 5,00 von drei Quellenangaben zeigt sich, dass das Denkmal auch heute noch als würdig und respektvoll wahrgenommen wird.