messmer foundation
Highlights
- Die Kunsthalle Messmer in Riegel am Kaiserstuhl zeigt auf 900 m² wechselnde Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
- Träger ist die 2005 gegründete messmer foundation des Kunstsammlers Jürgen A. Messmer.
- Zum Museum gehören ein 850 m² großer Skulpturengarten und eine Sammlung mit Werken u. a. von Picasso, Dalí und Max Bill.
Tipps
- Ein Abstecher zur Kunsthalle Messmer lohnt sich besonders für Fans zeitgenössischer und klassisch-moderner Kunst in wechselnden Ausstellungen.
- Der Eintrittspreis ist mit 13,50 Euro relativ hoch, sollte sich jedoch an der Qualität der aktuellen Ausstellung orientieren.
- Neben der Hauptausstellung gibt es einen Skulpturengarten mit Werken namhafter Gegenwartskünstler im Freien zu entdecken.
Eigenschaften
Über messmer foundation
Die messmer foundation in Riegel am Kaiserstuhl beherbergt die Kunsthalle Messmer, ein Museum in den Räumen der ehemaligen Riegeler Brauerei. Die 2005 gegründete Stiftung ist eine Hommage des Unternehmers und Kunstsammlers Jürgen A. Messmer an seine 2003 verstorbene Tochter Petra. Seit der Eröffnung im Jahr 2009 zeigt die Kunsthalle auf rund 900 Quadratmetern Ausstellungsfläche wechselnde Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Ein Schwerpunkt liegt auf der konkreten und konstruktiven Kunst, geprägt durch den Nachlass des Schweizer Künstlers André Evard, den Messmer 1978 erwarb.
Die Sammlung umfasst Werke namhafter Künstler wie Max Bill, Pablo Picasso, Salvador Dalí, Joan Miró, Victor Vasarely und Otto Dix. Neben Leihgaben aus internationalen Privat- und Museumssammlungen werden regelmäßig Exponate aus der eigenen Sammlung gezeigt. Die thematischen Schwerpunkte reichen von klassischer Moderne bis hin zu zeitgenössischen Strömungen. Zu den bekanntesten Ausstellungen zählen Retrospektiven zu Le Corbusier, Marc Chagall, Andy Warhol sowie Gruppenausstellungen im Rahmen des Internationalen André Evard-Preises, der alle zwei bis drei Jahre an international tätige Künstler mit Bezug zur konstruktiven Kunst vergeben wird.
Das Museum verfügt zusätzlich über einen etwa 850 Quadratmeter großen Skulpturengarten, in dem Plastiken zeitgenössischer Künstler wie Gerald Baschek, Hellmut Bruch, Gerhard Frömel und Michel Jouët präsentiert werden. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich, und es stehen ausreichend Parkflächen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Die Kunsthalle ist dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen geöffnet. Neben Einzelbesuchern richtet sich das Angebot auch an Schulklassen, Gruppen und Behinderte, wobei ermäßigte Eintrittspreise gelten. Ein Museums-Pass ist erhältlich und ermöglicht freien Eintritt für ein Jahr sowie für bis zu fünf Kinder unter 18 Jahren.
Die Anfahrt ist über die Autobahn A5 oder die Deutsche Bahn möglich. Vom Bahnhof Riegel-Malterdingen führt eine kurze Busfahrt oder ein ca. zwölfminütiger Fußweg zur Kunsthalle. Die nächste Haltestelle der SWEG-Buslinie befindet sich am Rathaus Riegel. Die Kombination aus wechselnden Ausstellungen, barrierefreiem Zugang, umfangreicher Künstlerpräsentation und der Verbindung zur regionalen Geschichte macht die Kunsthalle zu einem kulturellen Anlaufpunkt im Landkreis Emmendingen.