Zwölf-Apostel-Kirche
Highlights
- Die Zwölf-Apostel-Kirche in Mannheim-Vogelstang wurde 1967 bis 1969 nach Plänen von Heinz Heß erbaut.
- Das Dach der Kirche besteht aus zwölf Firststrahlen und ähnelt einem großen Zelt.
- Sie entstand als Notkirche für die wachsende Wohnsiedlung und wurde 1969 eingeweiht.
Tipps
- Neben dem Gotteshaus befinden sich Gruppen- und Veranstaltungsräume im Erdgeschoss, nutzbar für private Feiern oder Gemeindeveranstaltungen.
- Der Kirchenraum verfügt über sieben Eingänge und ein verglastes Dachgeschoss, das den Innenraum hell und freundlich wirken lässt.
Eigenschaften
Ausflug zur Zwölf-Apostel-Kirche in Mannheim
Die Zwölf-Apostel-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche im Mannheimer Stadtteil Vogelstang. Sie zählt zu den bedeutenden sakralen Bauten der Nachkriegszeit und ist sowohl für ihre moderne Architektur als auch für ihre zentrale Rolle im Gemeindeleben bekannt. Der Kirchenbau entstand in den späten 1960er Jahren nach Entwürfen des Architekten Heinz Heß und ist durch sein charakteristisches zwölfteiliges Dach geprägt, das an ein großes Zelt mit zwölf Firststrahlen erinnert – eine Anspielung auf die zwölf Apostel, nach denen sie benannt ist.
Die Kirche wurde in unmittelbarer Nähe zu zentralen Einrichtungen des Stadtteils errichtet und befindet sich mitten im verkehrsberuhigten Zentrum von Vogelstang. Ihr auffallendes Bauwerk besteht aus einem annähernd kreisförmigen Grundriss, der auf einem Zwölfeck basiert, und einem quadratischen Bau mit Terrasse, in dem sich Gruppen- und Veranstaltungsräume befinden. Besonders bemerkenswert ist die großzügige Gestaltung des Eingangsbereichs, der den Kirchenraum zu etwa zwei Dritteln umgibt und durch Glaswände und -türen eine Verbindung zum Gottesdienstgeschehen ermöglicht. Innen wird der Raum durch sieben Eingänge betreten, und die Beleuchtung erfolgt über verglaste Giebel.
Der Altarraum liegt zentral und etwas erhöht in der Mitte des Kirchenraums. Er wird durch einen speziellen Leuchter aus zwölf kreisförmig angeordneten Teilen erhellt, der zuletzt im Jahr 2004 erneuert wurde. Das hohe Standkreuz aus Kupferblech sowie weitere liturgische Elemente wie Altar, Ambo, Tabernakel, Leuchter und Türgriffe stammen von dem Künstler Roland Peter Litzenburger. Ein besonderes künstlerisches Highlight ist der rund 100 Meter lange Fries mit Darstellungen der Zwölf Apostel, den Elisabeth T. Veith entworfen hat. Hinter dem Tabernakel befinden sich zudem ein Priester- und Messdienergestühl sowie eine Werktagskapelle.
Die Geschichte der Kirche ist eng mit der Entwicklung des Stadtteils Vogelstang verbunden. Als die ersten Bewohner ihre Wohnungen bezogen, wurde zunächst ein Kapellenwagen genutzt, ehe eine gemeinsame Notkirche mit den Protestanten genutzt wurde. Nach Fertigstellung des evangelischen Gemeindezentrums konnten die Katholiken diesen Saal zeitweise mitbenutzen, bis 1969 die eigene Kirche eingeweiht wurde. Ursprünglich zur Pfarrei St. Laurentius Käfertal gehörend, wurde 1966 eine Expositur und später eine eigene Pfarrkuratie eingerichtet. Seit 2003 ist die Gemeinde in der Seelsorgeeinheit Käfertal-Vogelstang integriert.
Die Zwölf-Apostel-Kirche ist nicht nur ein Ort der religiösen Gemeinschaft, sondern auch für kulturelle und gesellige Veranstaltungen offen. Räumlichkeiten können für verschiedene Zwecke gemietet werden, was auch von Besuchern bereits positiv wahrgenommen wurde. Besonders hervorzuheben ist zuletzt die Initiative der Gemeinde, ein Kreuz auf dem Dach der Kirche durch Spenden zu finanzieren. Mit ihrer modernen Architektur, der klaren Ausrichtung auf Gemeinschaft und ihre vielfältige Nutzung ist die Zwölf-Apostel-Kirche ein wichtiger kultureller und geistlicher Anlaufpunkt in Mannheim-Vogelstang.
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Häufige Fragen zu Zwölf-Apostel-Kirche
Wann wurde die Zwölf-Apostel-Kirche in Mannheim eingeweiht?
Quelle: wikipedia
Wer war der Architekt der Zwölf-Apostel-Kirche?
Quelle: wikipedia
Welche Besonderheit hat das Dach der Zwölf-Apostel-Kirche?
Quelle: wikipedia
Zu welcher Pfarrei gehört die Zwölf-Apostel-Kirche heute?
Quelle: wikipedia