Museum

Grube Feuerstein

Heide 22, 68623 Lampertheim

Highlights

  • 1974 als Sandgrube durch die Firma Feuerstein angelegt, heute als Museum und Naturschutzgebiet genutzt.
  • 681 m² großes Gelände mit zwei Teichen, ideales Habitat für Amphibien wie Grasfrosch und Erdkröte sowie Vögel.
  • Ehemalige Storchenstation mit Biotopvergrößerung durch Hellmut Heiselbetz, 2013 sanierter vorderer Teich gegen Verschlammung.

Tipps

  • Der Besuch der Grube Feuerstein bietet Einblicke in die historische Nutzung des Geländes als Sandgrube seit 1974 durch die gleichnamige Firma.
  • Ein naturnahes Umfeld mit zwei Teichen fördert die Ansiedlung seltener Amphibien wie Grasfrösche, Erdkröten und Molche, die als Teil des lokalen Biotops gelten.
  • Die ehemalige Storchenstation dient heute als Schutzgebiet für die Artenvielfalt und zeigt die langfristige Bedeutung von Renaturierungsmaßnahmen im Bruchgebiet.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Feuersteinmuseum Lampertheim: Grube Feuerstein

Die Grube Feuerstein in Lampertheim ist ein faszinierendes Ausflugsziel, das Geschichte, Natur und Kultur auf einzigartige Weise verbindet. Ursprünglich als Sandgrube durch die Firma Feuerstein angelegt, entwickelte sich der Ort zu einem bedeutenden Biotop im Lampertheimer Bruch. Das Gelände beherbergt heute eine artenreiche Tierwelt, darunter Amphibien wie Grasfrösche, Erdkröten und verschiedene Molcharten, sowie Vögel und Reptilien. Besonders hervorzuheben ist die ehemalige Storchenstation, die von Hellmut Heiselbetz initiiert wurde, um regionale Biotope zu schützen und zu erweitern.

Ein zentrales Element des Geländes sind die beiden Teiche, die als Rückzugsgebiet für die lokale Fauna dienen. Der vordere Teich wurde in den letzten Jahren saniert, um seine ökologische Funktion zu erhalten und die Lebensbedingungen für die Tiere zu verbessern. Die Brücken und Wege durchziehen das Gelände und laden zu entspannten Spaziergängen ein, bei denen Besucher die Vielfalt der Natur hautnah erleben können. Die Grube Feuerstein ist damit nicht nur ein Museum der Natur, sondern auch ein lebendiges Beispiel für nachhaltigen Umweltschutz.

Die Verbindung von industrieller Vergangenheit und ökologischem Engagement macht die Grube Feuerstein zu einem besonderen Ort. Das Gelände zeigt, wie aus einer ehemaligen Abbaustätte ein wertvolles Biotop entstehen kann. Besonders für Naturliebhaber, Familien und alle, die sich für die lokale Tierwelt interessieren, bietet die Grube Feuerstein eine einzigartige Möglichkeit, die Natur in ihrer Vielfalt zu erleben. Die ehemalige Storchenstation unterstreicht dabei den Einsatz für den Artenschutz und die Erhaltung seltener Lebensräume.

Ob beim Beobachten von Fröschen am Teichrand oder beim Entdecken der historischen Spuren der Sandgrube – die Grube Feuerstein vereint Abenteuer und Bildung. Das Gelände ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie aus menschlichem Eingriff ein wertvoller Lebensraum für die Tierwelt werden kann. Ein Besuch lohnt sich für alle, die die Natur in ihrer ursprünglichen Form erleben möchten und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz leisten wollen.

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