Vilstalsee
Highlights
- Der Vilstalsee dient seit 1976 als Hochwasserschutz und Naherholungsgebiet in Marklkofen.
- Im Osten des Sees befindet sich die beliebte Schweinebucht, ideal für Surfer im Sommer.
- Das Naturschutzgebiet "Vilstal bei Marklkofen" umfasst den westlichen Seeuferbereich und angrenzende Feuchtgebiete.
Tipps
- Einkehrmöglichkeiten in der Seehütte bieten Platz für Gruppen, ideal für Rast nach Aktivitäten am See.
- Parkplätze sind an mehreren Stellen vorhanden, besonders in der Hochsaison früh anreisen.
- Naturschutzgebiet "Vilstal bei Marklkofen" direkt am See, gut für Beobachtung von Flora und Fauna.
Eigenschaften
Naturerlebnis am Vilstalsee in Marklkofen
Der Vilstalsee liegt im bayerischen Marklkofen und ist ein künstlich angelegter Stausee an der Vils. Er dient vorrangig als Hochwasserrückhaltebecken und wurde in den 1970er Jahren vom Wasserwirtschaftsamt Landshut erbaut. Neben seinem Schutzauftrag ist der See heute ein beliebtes Naherholungsgebiet und lädt zu verschiedenen Freizeitaktivitäten wie Segeln, Surfen, Schwimmen oder Bootsfahrten ein. Der See erstreckt sich über eine Fläche von 98 Hektar und wird im Normalbetrieb bis zu einem Pegelstand von 398,80 Metern ü. NN gestaut. Etwa 9,2 Millionen Kubikmeter des insgesamt 9,7 Millionen Kubikmeter Fassungsvermögens dienen dabei gezielt der Hochwassersicherung. Im direkten Umfeld des Vilstalsees befinden sich mehrere sehenswerte und nutzbare Teilbereiche. Im Nordwesten grenzt das Freibad Steinberg an, das besonders bei Familien mit Kindern beliebt ist. Im östlichen Teil des Sees liegt die sogenannte Schweinebucht, eine flachere Region, die sich besonders im Sommer für Surfer eignet. Diese Stelle gilt auch als sicherster Bereich für Eissportarten während der Wintermonate. Im westlichen Uferbereich erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Vilstal bei Marklkofen“, das in den 1980er Jahren ausgewiesen wurde und eine Fläche von fast 175 Hektar umfasst. Es schützt vielfältige Lebensräume entlang des Ufers mit Wiesen, Gewässern, Röhricht und Gehölzen. Das Absperrbauwerk des Vilstalsees ist ein Staudamm mit einem Überlaufwehr, das über zwei Wehrklappen sowie zusätzliche Grundablässe und einen Betriebsauslass verfügt. Die Abdeckung des Untergrunds erfolgt durch eine schmale Schlitzwand, die zwischen 8 und 12 Meter tief reicht. Die Zuflüsse des Sees sind die Vils selbst sowie der Schwimmbach im Süden und der Zitterbach im Westen. Der Abfluss erfolgt ausschließlich über die Vils im Osten. Diese technische Infrastruktur gewährleistet den kontrollierten Wasserhaushalt und die Funktion des Sees als Hochwasserschutz. Ökologisch gesehen hat sich der Vilstalsee zu einem artenreichen Lebensraum entwickelt. Besonders im Sommer neigen große Pflanzenbestände (Makrophyten) dazu, den See zu bewachsen, was gelegentlich den Segelbetrieb beeinträchtigt. Gleichzeitig bieten diese Bedingungen seltene Lebensräume für neun auf der Roten Liste Bayerns geführte Tier- und Pflanzenarten. Auch wenn das Pflanzenwachstum zeitweise stark ist, bleibt die Hochwasserrückhaltefunktion des Sees unbeeinträchtigt. In einem dokumentierten Fall konnte der See beispielsweise erfolgreich eine Hochwasserspitze der Vils halbieren und somit die Sicherheit der umliegenden Regionen unterstützen.
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Häufige Fragen zu Vilstalsee
Wo liegt der Vilstalsee?
Quelle: wikipedia
Wofür wurde der Vilstalsee gebaut?
Quelle: wikipedia
Welche Größe hat das Naturschutzgebiet am Vilstalsee?
Quelle: wikipedia
Was sind die Zuflüsse des Vilstalsees?
Quelle: wikipedia