Ruine

Burgruine Uprode

95237 Weißdorf

Highlights

  • Die Burgruine Uprode liegt auf 603,6 m ü. NHN über Oppenroth bei Weißdorf im Landkreis Hof.
  • Erste Erwähnung der Burg erfolgte 1373, sie wurde um 1320 von den Rittern von Sparneck erbaut.
  • 1523 zerstörte der Schwäbische Bund die Burg, danach verfiel sie endgültig und ist heute eine Ruine.

Tipps

  • Die Burgruine Uprode liegt auf einem Hügel über Weißdorf und bietet einen schönen Panoramablick.
  • Ein Lehrpfad mit Naturinformationen und Sprüchen führt zum Aussichtspunkt und zur Ruine.
  • Die Burg wurde um 1320 erbaut und später durch den Schwäbischen Bund zerstört.

Eigenschaften

Outdoor Parkplatz vorhanden Familie Aktiv Kulturell Ganzjährig

Über Burgruine Uprode

Die Burgruine Uprode befindet sich oberhalb des Dorfes Oppenroth, das heute zu Weißdorf im Landkreis Hof in Bayern gehört. Auf einer Höhe von rund 603 Metern über Normalhöhennull thront die ehemalige Höhenburg über der Landschaft und bietet einen der Ruine zugewandten Wanderwegen sowie einem Aussichtspunkt mit weitem Blick. Die Anlage wird auch als Schloss Uprode bezeichnet und zählt heute zu den kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten der Region.

Die Burg wurde im Mittelalter von den Rittern von Sparneck errichtet, um ihr Herrschaftsgebiet zu sichern. Sie war Teil eines größeren Burgenverbunds in der Umgebung, zu dem auch das Wasserschloss Weißdorf sowie weitere Sitze der Sparnecker in Hallerstein, Gattendorf, Stockenroth und auf dem Waldstein gehörten. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg erfolgte im späten 14. Jahrhundert. Im Laufe der Zeit wechselte der Besitz mehrfach; unter anderem kamen die Burggrafen von Nürnberg und später die Herren von Lüchau in den Besitz. In einem späteren Zeitabschnitt soll die Burg durch die Hussiten beschädigt worden sein.

Im Zuge eines Konflikts mit dem Schwäbischen Bund wurde die Burg schließlich zerstört, was den endgültigen Verfall der Anlage einleitete. Seitdem existiert sie nur noch in Form einer Ruine. Heute sind noch Mauerreste, Fundamente und Grabenanlagen im umliegenden Wald sichtbar. Einige Teile des ehemaligen Bergfrieds liegen verstreut am Gelände. Der nahegelegene Naturlehrpfad, der mit Infotafeln zur Flora und Fauna ausgestattet ist, führt direkt zur Ruine und bietet zusätzliche Einblicke in die Natur der Region. Auch einige mit Sprüchen und Lebensweisheiten versehene Tafeln säumen den Weg.

Die Burgruine Uprode ist nicht nur ein Zeugnis mittelalterlicher Baukunst, sondern auch ein Ort der Ruhe und Besinnung. Der Weg dorthin führt durch einen Wald, der von Tafeln begleitet wird, die Aufschluss über die örtliche Natur geben. Kurz vor dem Ziel öffnet sich ein Aussichtspunkt, von dem aus ein Panoramablick über die Umgebung möglich ist. Diese Kombination aus Kultur und Natur macht den Ort auch für Familien zu einer lohnenden Ausfahrt.

Im Jahr 2007 verursachte der Orkan Kyrill weitere Schäden an der bereits stark zerstörten Anlage. Dennoch bleibt die Ruine ein beeindruckender und mystischer Ort, der sowohl geschichtsinteressierte Besucher als auch Naturliebhaber anspricht. Eine erste präzise Kartierung des Geländes erfolgte bereits Anfang des 19. Jahrhunderts durch Johann Christoph Stierlein. Heute informieren Schautafeln entlang des Wanderwegs über die Geschichte der Burgruine und laden dazu ein, die Spuren der Vergangenheit vor Ort zu entdecken.

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