Skulptur "so und so"
Highlights
- Die Skulptur ‚so und so‘ ist Teil der Marler Sammlung mit über 70 öffentlichen Kunstwerken aus den 1970er Ausstellungen ‚Stadt und Skulptur‘.
- Rollstuhlgerechter Zugang und Parkplatz ermöglichen barrierefreien Besuch der Skulptur in der Marler Innenstadt seit 2024.
- Das Werk integriert sich in den öffentlichen Raum – etwa an Verkehrsinseln oder Parkplätzen – und fördert kulturelle Teilhabe junger Menschen.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Zugang zur Skulptur.
- Die Installation befindet sich an einem zentralen Ort in der Marler Innenstadt, direkt am City-See und nahe dem Rathaus.
- Das Projekt richtet sich besonders an junge Menschen und bietet spezielle Formate zur interaktiven Auseinandersetzung mit Kunst.
Eigenschaften
Skulptur „so und so“ – Kulturdenkmal in Marl
Die Skulptur *„so und so“* ist ein prägnantes Beispiel für die reiche Kunstlandschaft in der Stadtmitte von Marl. Im Rahmen des Projekts „Skulpturen in Marl“ – das seit 2024 bis 2026 gezielt junge Menschen in den Dialog mit zeitgenössischer Kunst führt – nimmt das Werk einen besonderen Platz im öffentlichen Raum ein. Die Initiative zielt darauf ab, Kunstwerke wie *„so und so“* als Teil des Alltags erlebbar zu machen, etwa an Verkehrsinseln, Parkplätzen oder Straßenecken, und so neue Zugänge zu kultureller Teilhabe zu schaffen.
Marls Skulpturenbestand ist geprägt von einer einzigartigen Dichte an hochwertigen Werken, die teils aus den historischen Ausstellungen *„Stadt und Skulptur“* (1970 und 1972) stammen. Diese Sammlung umfasst sowohl monumentale Außeninstallationen als auch kleinere Plastiken, die den urbanen Raum bereichern. Besonders bekannt ist etwa die *„Naturmaschine“* von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff, doch auch *„so und so“* gehört zu diesem Ensemble – ein Beleg für die Vielfalt der künstlerischen Positionen, die Marl zu bieten hat.
Das Projekt verbindet dabei aktuelle künstlerische Impulse mit der langjährigen Tradition der Stadt. Seit den 1970er-Jahren hat Marl eine beachtliche Sammlung an Skulpturen aus dem 20. und 21. Jahrhundert aufgebaut, darunter Werke von international renommierten Künstler*innen. Die Werke sind nicht nur ästhetische Highlights, sondern auch Teil eines lebendigen Dialogs zwischen Kunst, Architektur und Stadtbild. Besonders hervorgehoben wird dabei die Rolle der Skulpturen als Orte der Begegnung und Reflexion – etwa durch Podcasts, die Künstler*innen und Museumsdirektor*innen in den Kontext der Ausstellungen stellen.
Die Zugänglichkeit der Skulptur *„so und so“* ist dabei ein zentrales Anliegen. Der Standort ist rollstuhlgerecht gestaltet, und der angrenzende Parkplatz ermöglicht eine barrierefreie Anreise. Damit wird das Werk nicht nur für Kunstinteressierte, sondern auch für alle Besucher*innen – unabhängig von Mobilitätseinschränkungen – erfahrbar. Das Projekt unterstreicht damit Marls Engagement, Kunst als Teil der urbanen Kultur für alle Generationen und Hintergründe zu öffnen.
Wer sich auf die Suche nach *„so und so“* begibt, entdeckt damit nur einen Ausschnitt aus dem reichen Netz an Skulpturen, das die Marler Stadtmitte prägt. Von der Lichtinstallation von Mischa Kuball bis zu den Werken am City-See – die Sammlung spiegelt die Dynamik einer Stadt wider, die Kunst als lebendigen Bestandteil ihres öffentlichen Raums versteht. Besonders die Zusammenarbeit mit jungen Künstler*innen und die Förderung kultureller Teilhabe zeigen, wie Marl seine künstlerische Identität weiterentwickelt.