St. Ulrich (Dürnseiboldsdorf)
Highlights
- Die Kirche St. Ulrich in Dürnseiboldsdorf ist eine Filiale der Pfarrei Mauern.
- Sie wurde 1315 als Filiale von Gammelsdorf erwähnt und gehört seit 1941 zur Pfarrei Mauern.
- Der gotische Saalbau stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist ein geschütztes Baudenkmal.
Tipps
- Die Kirche St. Ulrich in Dürnseiboldsdorf ist ein gotischer Saalbau aus dem 15. Jahrhundert und zählt zu den Baudenkmalen der Region.
- Seit 1941 gehört die Kirche zur Pfarrei Mauern und ist weiterhin aktiv in der Gemeinde verankert.
- Interessierte finden historische Informationen zur Kirche und zur Region im digitalen Archiv des Erzbistums München und Freising.
Eigenschaften
Über St. Ulrich (Dürnseiboldsdorf)
Die evangelische Pfarrkirche St. Ulrich in Dürnseiboldsdorf ist eine romanisch-katholische Kirche, die heute als Filialkirche der Pfarrei Mauern im Landkreis Freising dient. Gelegen im Ortsteil Dürnseiboldsdorf der Gemeinde Mauern, zählt sie zu den sakralen Kulturdenkmälern der Region und ist seit 1941 fest Bestandteil der Pfarrei Mauern. Die Kirche wird in historischen Urkunden erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt, damals als Filiale von Gammelsdorf. Ursprünglich gehörte sie dem Kastulusstift in Moosburg, das sie von einem Propst des späten 12. bis frühen 13. Jahrhunderts geschenkt bekommen hatte.
Der Kirchenbau selbst ist ein schlichter, langgestreckter Saalbau mit Polygonalchor und stammt wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert. Charakteristisch für die spätmittelalterliche Bauweise in der Region ist der spätgotische Dachreiter, der den Chorbereich überragt. Aufgrund ihrer baugeschichtlichen und kulturhistorischen Bedeutung wurde die Kirche unter der Aktennummer D-1-78-142-6 als Baudenkmal erfasst und genießt somit staatlichen Denkmalschutz durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege. Die Innenausstattung spiegelt den gotischen Baustil wider und trägt durch ihre schlichte, dennoch eindrucksvolle Formensprache zur besonderen Atmosphäre des Gotteshauses bei.
Die Kirche St. Ulrich steht in der Tradition einer langen kirchlichen Nutzung und ist weiterhin aktiv in das Gemeindeleben der Pfarrei Mauern eingebunden. Sie dient als Ort der Andacht, aber auch für kirchliche Veranstaltungen und Gottesdienste, die das geistliche Leben im ländlichen Raum prägen. Die Gemeinde schätzt die Kirche als kulturelles und religiöses Zentrum, wie auch in Meinungen der Besucher:innen zum Ausdruck kommt, die sich über das Engagement vor Ort freuen. Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,80 von 5 Sternen bei Google wird die Kirche als besonders gelungen und gepflegt wahrgenommen.
Die Geschichte der Kirche ist eng verknüpft mit der Entwicklung der umliegenden Region und wird in der Dorfgeschichte von Mauern sowie in den Archiven des Erzbistums München und Freising dokumentiert. Literarische und archivische Quellen wie die Dorfgeschichte von Franz Hagl oder die Digitalisate der Pfarrmatrikeln bieten interessierten Besucher:innen und Forscher:innen vertiefende Einblicke in die Vergangenheit der Kirche und ihrer Gemeinde. Auch im Rahmen der örtlichen Pflege und Erhaltung bleibt St. Ulrich ein lebendiger Bestandteil des kulturellen Erbes in Mauern.