Ausflug Natur

Kakushöhle

Kakusstraße 3, 53894 Mechernich

Highlights

  • Die Kakushöhle ist eine der größten offenen Höhlen in der Eifel und Teil eines Naturschutzgebietes seit 1932.
  • Sie wurde bereits von Neandertalern und eiszeitlichen Menschen bewohnt und später als Fliehburg genutzt.
  • Die Höhle besteht aus der Großen Kirche und der Dunklen Kammer und befindet sich in einem 18 Meter hohen Kalkfelsen.

Tipps

  • Taschenlampe mitnehmen, da die Höhle dunkel ist und eigene Beleuchtung benötigt.
  • Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen, wegen Felsspalten und ungesicherter Bereiche in der Höhle.
  • Parkplatz am Eingang vorhanden, bei Hochsaison früh anreisen, da begrenzt.

Eigenschaften

Outdoor Entspannt Ganzjährig

Naturausflug in die Kakushöhle bei Mechernich entdecken

Die Kakushöhle liegt im Eifelort Mechernich, genauer im Stadtteil Dreimühlen, und zählt zu den größten offenen Höhlen der Region. Eingebettet in den Kakusfelsen aus Travertin und Kalktuff, thront die Höhle etwa 400 Meter über dem Meeresspiegel und bildet zusammen mit einer zweiten, kleineren Höhle – auch Kaltes Loch genannt – ein bemerkenswertes Naturdenkmal. Der Felsen entstand vor rund 300.000 Jahren durch Kalkausfällungen, vermutlich aus Karstquellen, und wurde später vom Weyerer Bach weiter herausgeschält. Die Höhle selbst gliedert sich in zwei Hauptbereiche: die Große Kirche, die bis zu 15 Meter hoch und 30 Meter breit ist, sowie die sogenannte Dunkle Kammer. Über der Höhle erstreckt sich ein Plateau von etwa 150 Metern Länge, das durch einen historischen Abschnittswall im Westen zu einer Fliehburg ausgebaut wurde. Diese Befestigung weist auf eine intensive Nutzung des Geländes in verschiedenen Epochen hin, darunter die Eisenzeit, die spätrömische Zeit und das karolingische Zeitalter. Archäologische Funde belegen zudem, dass bereits Neandertaler und später eiszeitliche Menschen hier Unterschlupf fanden. Im Spätpaläolithikum nutzten Jäger und Sammler das Plateau als Aufenthaltsort. Im Laufe der Jahrhunderte diente das Plateau und die Höhle verschiedenen Zwecken. Funde aus der Latènezeit sowie römische Münzen zeugen von der Nutzung während der Antike. Auch im Mittelalter fanden sich hier vorübergehend Spuren menschlicher Aktivität. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Höhle zu einem kulturellen und repräsentativen Ort: In den Jahren um 1900 erfolgten hoheitliche Besuche, und 1907 wurde auf dem sogenannten Kaiserhorst eine Büste Kaiser Wilhelms II. errichtet, deren Reste heute noch am Weg zum Höhleneingang zu sehen sind. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kakushöhle 1944/45 als Schutzraum genutzt – als Lagerhalle, Materiallager und sogar als Aktenarchiv. Heute gehört das Gelände zum Naturschutzgebiet „Kartsteinhöhlen mit Kakushöhle“, das 1932 mit einer Fläche von 5,8 Hektar ausgewiesen wurde. Es lädt Naturliebhaber, Spaziergänger und Geschichtsinteressierte gleichermaßen zu einem spannenden Ausflug in die Vergangenheit und in die geologischen Besonderheiten der Eifel ein.

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Häufige Fragen zu Kakushöhle

Wo befindet sich die Kakushöhle?
Die Kakushöhle liegt im Kakusfelsen beim Mechernicher Stadtteil Dreimühlen. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Was ist die Kakushöhle?
Die Kakushöhle ist eine der größten offenen Höhlen in der Eifel und Teil eines Naturschutzgebietes. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wie entstand die Kakushöhle?
Sie entstand durch Ausfällung von Kalk aus Karstquellen und wurde später vom Weyerer Bach ausgewaschen. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wie alt ist die Kakushöhle?
Der Kakusfelsen, in dem sich die Höhle befindet, ist etwa 300.000 Jahre alt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welche historische Bedeutung hat die Kakushöhle?
Die Höhle wurde bereits von Neandertalern und eiszeitlichen Menschen genutzt. Spuren aus der Eisenzeit, Römerzeit und Karolingerzeit belegen eine langjährige Nutzung. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia