VAW - Vitrine am Wasserturm
Highlights
- VAW – Vitrine am Wasserturm zeigt vierteljährlich Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst auf dem Areal Böhler seit April 2025.
- Kuratiert von Benny Höhne und Julika Bosch, verbindet der Ort Industrieerbe mit raumgreifenden Installationen wie Marie Schuberts Werk.
- Die denkmalgeschützten Hallen werden behutsam revitalisiert, ergänzt durch neue Grünflächen und ökologische Konzepte.
Tipps
- Die barrierefreie Gestaltung des Ausstellungsraums ermöglicht einen ungehinderten Zugang zu den Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst.
- Die ortsspezifischen Installationen greifen das historische Erbe des ehemaligen Stahlwerks Böhler auf und setzen es in Bezug zu aktuellen künstlerischen Fragestellungen.
- Die Kombination aus Ausstellungen und kulturellen Veranstaltungen wie Konzerte oder Partys schafft ein vielfältiges Erlebnis zwischen Kunst und urbanem Leben.
Eigenschaften
Kultur & Galerie: Vitrine am Wasserturm Düsseldorf
Die VAW – Vitrine am Wasserturm auf dem Areal Böhler in Düsseldorf ist ein innovativer Ausstellungsraum, der seit April 2025 zeitgenössische Kunst in einem einzigartigen Kontext präsentiert. Eingebettet in die denkmalgeschützten Hallen des ehemaligen Stahlwerks Böhler – erbaut 1915 und heute als Eventfläche genutzt – verbindet die Vitrine industrielle Geschichte mit moderner Kunstszene. Die behutsame Revitalisierung des Areals, inklusive der Schaffung neuer Grünflächen, unterstreicht dabei den Anspruch an ökologische Verantwortung und lebendige Stadtentwicklung.
Kuratiert von Benny Höhne, Gründer des Kunstportals *ArtJunk*, zeigen die ersten Ausstellungen Positionen von internationalen Künstler:innen wie Dardan Zhegrova, Saskia Tamara Kaiser und Marie Schubert. Besonders die Einzelausstellung der Düsseldorfer Künstlerin Marie Schubert (*1995) hebt sich durch eine raumgreifende Installation hervor, die das industrielle Erbe des Areals reflektiert. Ihre Arbeit thematisiert Vergänglichkeit und den Zerfall scheinbar fester Ordnungen – ein zentrales Motiv, das den historischen Kontext des Wasserturms und der umliegenden Hallen aufgreift.
Die Zusammenarbeit mit Kuratorin Julika Bosch, zuvor Leiterin der Sammlung Philara in Düsseldorf und zuvor an der Kestner Gesellschaft in Hannover tätig, prägt den ortsspezifischen Charakter der VAW. Bosch entwickelte für die Vitrine eine Arbeit, die den besonderen Charme des Ausstellungsorts einfangen soll. Die Ausstellung ist zugleich Ausdruck einer wachsenden Verbindung zwischen der Kunstszene Düsseldorfs und dem Areal Böhler – zwei Orte, die gemeinsam Raum für zeitgenössische Kunst schaffen und ihr eine öffentliche Resonanz verleihen.
Das Areal Böhler selbst hat sich seit Beginn seiner Revitalisierung 2012 zu einem pulsierenden Zentrum für Kultur, Wirtschaft und Freizeit entwickelt. Die ehemaligen Industriehallen wurden zu modernen Eventflächen umgestaltet, während historische Architektur mit zeitgemäßen Nutzungskonzepten verschmilzt. Die VAW – Vitrine am Wasserturm trägt diesem Wandel Rechnung, indem sie Kunst und urbanen Lebensraum in Dialog bringt – ein Ort, der sowohl regionale als auch internationale Besucher:innen anzieht und die Stadtlandschaft bereichert.
Mit vierteljährlichen Wechselausstellungen und einer engen Verknüpfung zu lokalen und internationalen Künstler:innen positioniert sich die VAW als wichtiger Beitrag zur Düsseldorfer Kunstszene. Die Ausstellungen reichen von Solo-Präsentationen bis zu Gruppenprojekten und laden zum Nachdenken über Raum, Geschichte und Gegenwart ein – immer mit Blick auf die einzigartige Atmosphäre des Areals Böhler.