Denkmal/Gedenkstätte

Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus

01662 Meißen

Highlights

  • Die Gedenkstätte in Meißen erinnert mit einem Relief an die Opfer des Nationalsozialismus.
  • Sie wurde 1958 am ehemaligen König-Albert-Denkmal im Käthe-Kollwitz-Park enthüllt.
  • Das Relief zeigt den „Häftlingsappell“ und trägt die Inschrift: „SIE LITTEN – SIE KÄMPFTEN / SIE STARBEN – FÜR DICH“.

Tipps

  • Gedenkstätte befindet sich im Käthe-Kollwitz-Park an der Kerstingstraße, gut zu Fuß erreichbar.
  • Relief „Häftlingsappell“ und Inschrift erinnern an Widerstand und Opfer des Faschismus.
  • Namen von 26 verfolgten Meißnerinnen und Meißnern sowie 224 weiteren Opfern sind auf Tafeln vermerkt.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus in Meißen entdecken

Die Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus in Meißen erinnert an die schrecklichen Verbrechen des Nationalsozialismus und würdigt das Andenken derjenigen, die aus politischen, rassistischen, religiösen und sozialen Gründen verfolgt und ermordet wurden. Als Teil der bundesweiten Kultur des Erinnerns stellt die Stätte einen zentralen Ort des Gedenkens und der Bildung dar. Sie lädt dazu ein, die Geschichte der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und ihrer Opfer bewusst wahrzunehmen und für zukünftige Generationen lebendig zu erhalten. In der Gedenkstätte werden nicht nur die Gräueltaten des Regimes thematisiert, sondern auch die individuellen Schicksale der Betroffenen sichtbar gemacht. Zu den Opfern zählen unter anderem politische Widerstandskämpfer, Juden, Sinti und Roma, Behinderte sowie weitere von der nationalsozialistischen Ideologie geprägte Willkür und Ausschließung betroffene Gruppen. Die Stätte dient somit als Mahnmal gegen das Vergessen und für die Wahrung der Menschenwürde. Die Gedenkstätte in Meißen ist in das kulturelle und geschichtliche Gefüge der Stadt eingebettet und ergänzt die vielfältigen regionalen Erinnerungsorte. Sie trägt zur politischen Bildung bei und regt zur Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit an. Neben der Erinnerung an die Opfer vermittelt sie auch ein Bewusstsein für die Verantwortung, die mit dem Gedenken verbunden ist. Als eine von zahlreichen Gedenkstätten in Deutschland gehört sie zu einem breitgefächerten Netzwerk des Erinnerns. Dieses umfasst unter anderem Stolpersteine, Gedenktafeln an Schulen sowie künstlerische Projekte. In Meißen wird dieses Engagement vor Ort durch die Gedenkstätte konkretisiert und für die Region Sachsen sichtbar gemacht. Sie steht für die fortlaufende Auseinandersetzung mit der Geschichte und die Verpflichtung, diese aktiv zu bewahren.

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Häufige Fragen zu Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus

Wo befindet sich die Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus in Meißen?
Die Gedenkstätte steht am Käthe-Kollwitz-Park an der Kerstingstraße, dort, wo früher das König-Albert-Denkmal stand. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Wann wurde die Gedenkstätte in Meißen eingeweiht?
Sie wurde am 22. Juni 1958 feierlich enthüllt, zum Jahrestag des Einfalls der deutschen Wehrmacht in die Sowjetunion. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Welche künstlerischen Elemente zeigt die Gedenkstätte in Meißen?
Das zentrale Relief „Häftlingsappell“ wurde nach einer Zeichnung von Lea Grundig modelliert und von Georg Türke und Werner Hempel in Stein gehauen. Stand Mai 2026.

Quelle: website

Wer wird auf der Gedenkstätte in Meißen namentlich erwähnt?
Auf der Reliefplatte sind die Namen von 26 Meißner Frauen und Männern verzeichnet, die aus politischen, rassistischen oder religiösen Gründen verfolgt und ermordet wurden. Stand Mai 2026.

Quelle: website