Schlösser

Gut Bruche

Brucher Allee 50, 49324 Melle

Highlights

  • Schloss Bruche ist eine ehemalige Wasserburg am Ostrand von Melle im Landkreis Osnabrück.
  • Der Adelssitz entstand 1350 aus dem Meierhof zu Broke und war Stammsitz des Geschlechts von Broke.
  • Das heutige Herrenhaus wurde 1733 bis 1736 auf dem Gelände der alten Burg errichtet.

Tipps

  • Schloss Bruche ist eine ehemalige Wasserburg mit über 600 Jahren Geschichte am Ostrand von Melle.
  • Das heutige Herrenhaus entstand von 1733 bis 1736 anstelle der alten Burg.
  • Die Anlage ist privat genutzt und nicht öffentlich zugänglich, aber das Gelände kann von außen besichtigt werden.

Eigenschaften

Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Schloss Gut Bruche Melle

Gut Bruche in Melle ist ein ehemaliges Adelsgut mit einer über 600-jährigen Geschichte und zählt heute zu den kulturhistorisch bedeutsamen Schlössern im Landkreis Osnabrück. Ursprünglich aus einem Meierhof im Ortsteil Broke entstanden, entwickelte sich der Sitz im Laufe der Jahrhunderte zu einer repräsentativen Wasserburg, die heute als Herrenhaus im Übergang vom Spätmittelalter zur Neuzeit steht. Die Anlage liegt idyllisch am Ostrand der Stadt Melle und ist eng mit der regionalen Adelsgeschichte des Fürstentums Osnabrück verknüpft.

Die ursprüngliche Burganlage wurde im Mittelalter mehrfach erweitert und umgebaut. Ab dem 15. Jahrhundert entstand eine Vorburg, die später zu Wohnzwecken umgenutzt wurde. Das heutige Gebäudeensemble entstand Anfang des 18. Jahrhunderts anstelle einer zuvor abgebrochenen alten Burg. Geprägt durch den barocken Baustil jener Zeit, zeigt das Herrenhaus einen zweistöckigen Rechteckbau mit einem charakteristischen Mittelrisalit und einer Freitreppe. Die ursprünglichen Befestigungsanlagen wie Ecktürme und Gräben zeugen noch heute von der ehemaligen Funktion als Wasserburg, wenngleich einige Grabenanlagen im 19. und 20. Jahrhundert verfüllt wurden.

Das Anwesen wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer und stand unter dem Einfluss verschiedener adeliger Familien, darunter die Herren von Kerssenbrock, von Hammerstein-Gesmold und später die Familie von Bar, die seit den 1920er Jahren das Gut bewohnt. Heute wird Gut Bruche privat genutzt und bewirtschaftet, weshalb eine öffentliche Besichtigung nicht möglich ist. Dennoch lohnt sich ein Besuch von außen: Die gepflegte Anlage mit ihren historischen Gebäuden und die umliegende Landschaft bieten einen schönen Ausblick, besonders bei sonnigem Wetter.

Obwohl Gut Bruche nicht öffentlich zugänglich ist, zieht es Besucher durch seine malerische Lage und die reichhaltige Geschichte an. Es steht exemplarisch für die ständige Weiterentwicklung adeliger Wohnsitze in Niedersachsen und ist ein beeindruckendes Beispiel für die Architektur und Lebensweise vergangener Epochen. Die Anlage ist auch heute noch von einer gemeinsamen Gräfte umgeben, die an ihre ursprüngliche Funktion als befestigte Wasserburg erinnert.

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Häufige Fragen zu Gut Bruche

Was ist Schloss Bruche?
Schloss Bruche ist eine ehemalige Wasserburg am Ostrand von Melle im Landkreis Osnabrück, Niedersachsen. Ursprünglich als mittelalterliche Befestigungsanlage erbaut, dient es heute als Herrenhaus. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wann wurde Schloss Bruche erstmals erwähnt?
Der Adelssitz Bruche entstand um 1350 aus dem Meierhof zu Broke. Erste urkundliche Erwähnungen einer Burg und „alten Burg“ datieren auf etwa 1402. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wer waren die ursprünglichen Besitzer von Schloss Bruche?
Der Stammsitz des seit 1180 nachweisbaren Geschlechts von Broke wurde um 1350 gegründet. Spätere Besitzer wechselten häufig, darunter die Herren von Oer, von Arnim und von Bar, die seit 1922 das Anwesen besitzen. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche baugeschichtlichen Veränderungen gab es am Schloss Bruche?
Die Vorburg stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde Anfang des 16. Jahrhunderts umgebaut. Das heutige Herrenhaus entstand 1733–1736. Die Burggräben wurden im 19. und 20. Jahrhundert verfüllt. {stand}.

Quelle: wikipedia