Kirche/Kloster

Mariä Himmelfahrt

Augsburger Str. 14, 87700 Memmingen-Amendingen

Highlights

  • Die Kirche Maria Himmelfahrt in Memmingen-Amendingen wurde 1956 geweiht und ist ein Werk des Architekten Thomas Wechs.
  • Der 58,50 Meter hohe Turm mit Petruskreuz und das Kriegerdenkmal von Andreas Bindl sind markante Elemente der Kirche.
  • Die Sakristei und Marienkapelle befinden sich im Chor, die Glasfenster zeigen sechs Stationen aus dem Leben der Gottesmutter Maria.

Tipps

  • Die Kirche Maria Himmelfahrt in Memmingen-Amendingen ist ein markantes Nachkriegsbauwerk des Architekten Thomas Wechs und wurde 1956 geweiht.
  • Der 58,50 Meter hohe Turm mit dem Petruskreuz bietet ein beeindruckendes Wahrzeichen in der Gegend.
  • In der Kirche befindet sich eine moderne Orgel von Rieger aus dem Jahr 2004 sowie kunstvolle Gestaltungen der Altäre mit Natursteinmosaiken.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Mariä Himmelfahrt

Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Memmingen-Amendingen ist ein bedeutendes sakrals Kulturdenkmal im bayerischen Memmingen. Errichtet in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg, entstand sie als Antwort auf die wachsende Zahl katholischer Kriegsflüchtlinge und Aussiedler, die sich im Osten der Stadt niederließen. Der erste Spatenstich erfolgte im Oktober, die Grundsteinlegung fand im folgenden Jahr statt. Die Kirche wurde schließlich im November durch den Bischof von Augsburg geweiht. Verantwortlich für den Entwurf war der Allgäuer Architekt Thomas Wechs, der in seinen Bauten das Zusammenwirken verschiedener Kunstformen am Bauwerk verfolgte.

Das markanteste äußere Merkmal der Kirche ist ihr hoher Turm, der inklusive Turmkreuz eine Gesamthöhe von fast 59 Metern erreicht. Das Turmkreuz ist ein sogenanntes Petruskreuz – ein lateinisches Kreuz, das auf den Kopf gestellt wurde, um den besonderen Tod des Apostels Petrus zu ehren. Im Erdgeschoss des Turms befindet sich ein Kriegerdenkmal in Form einer Pietà, geschaffen vom Münchner Bildhauer Andreas Bindl. Die Eingangstüren der Kirche stammen von Georg Bernhard und zeichnen sich durch kunstvolle Kupferverzierungen aus. Der Innenraum ist quadratisch angelegt und wird von zwei massiven Eisenbetonbögen überspannt, die den Kirchenraum von Ost nach West gliedern.

Im Zuge der Liturgiereform der 1970er Jahre wurde die Kirche umfassend renoviert. Dabei wurden unter anderem die Ziegelwände verputzt und ein Ambo seitlich des Altars aufgestellt. Der Hauptaltar ist unaufdringlich gestaltet und trägt einen messingvergoldeten Tabernakel mit einer Darstellung des Letzten Abendmahls. Über dem Altar thront ein Leuchter mit zwölf Kerzen, die an die zwölf Zinnen der himmlischen Jerusalem erinnern. Die Gestaltung der Seitenaltäre übernahm ebenfalls Georg Bernhard, der dort acht Heilige in Form von Natursteinmosaiken darstellte. In der Kirche finden sich zudem eine spätgotische Erlöserstatue nach Ivo Strigel sowie eine Schutzmantelmadonna aus dem 16. Jahrhundert.

Eine besondere Rolle spielt die an der Nordseite angebaute Marienkapelle, die als abgeschlossener Gebetsraum konzipiert wurde. Die sechs Glasfenster der Kapelle zeigen Stationen aus dem Leben der Gottesmutter Maria. Auch das Taufbecken mit der schwebenden Taube – Symbol des Heiligen Geistes – ist hier zu finden. Die Kapelle wurde vom Münchner Architekten Josef Henselmann entworfen. Die Orgel der Kirche stammt aus dem Jahr 2004 und wurde von der renommierten Orgelbaufirma Rieger aus Vorarlberg erbaut. Mit 45 Registern auf drei Manualen und Pedal bildet sie ein klanglich vielseitiges Instrument, dessen Spieltraktur mechanisch, die Registertraktur elektrisch ist.

Bewertungen

4,3 (7) 4.3 aus 7 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,3 (7) 4.3 · 7 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…