Deutsches Vulkanmuseum Lava-Dome
Tipps
- Unbedingt den Lavakeller besuchen, die unterirdische Basaltlandschaft ist einzigartig und beeindruckend.
- Moderne Museumsausstellung mit vielen interaktiven Angeboten erleichtert das Verständnis der Vulkanwelt.
- Die Museumslay mit historischen Arbeitszeugnissen lohnt einen Abstecher für alle Interessierten.
Eigenschaften
Über Deutsches Vulkanmuseum Lava-Dome
Das Deutsches Vulkanmuseum Lava-Dome in Mendig, Rheinland-Pfalz, ist ein faszinierendes Ausflugsziel für alle, die sich für Vulkanismus und geologische Geschichte interessieren. Das Museum verbindet moderne Ausstellungstechnik mit eindrucksvollen unterirdischen Erlebnissen und bietet Besuchern ein interaktives und lehrreiches Erlebnis über die vulkanische Aktivität in der Region. Mit einem durchschnittlichen Google-Bewertung von 4,5 von 5 Sternen wird es von Gästen regelmäßig als lohnenswert und sehenswert eingestuft.
Einer der Hauptbestandteile des Geländes ist der weltweit einzigartige Lavakeller, ein unterirdisches Gewölbe aus Basalt, das von Menschenhand erschaffen wurde. In einer Tiefe von 32 Metern erstreckt sich unter der Stadt Mendig ein rund 3 Quadratkilometer großes Netz an Lavakellern, die früher zur Gewinnung von Basaltsteinen genutzt wurden. Diese Keller bieten nicht nur einen faszinierenden Einblick in die Arbeitswelt früherer Generationen, sondern auch ein beeindruckendes architektonisches und geologisches Erbe, das Besucher auf einer geführten Tour erkunden können.
Das Lava-Dome Museum selbst präsentiert die Themen Erdbeben, Vulkanausbrüche und geologische Veränderungen anschaulich und interaktiv. Durch moderne Medientechnik wie Videos und Audios wird die geologische Zeitachse greifbar und verständlich gemacht. Besucher erfahren, wie Vulkane entstehen, welche Kräfte die Erde formen und wie Menschen mit diesen Naturereignissen umgehen. Besonders sehenswert ist auch die Museumslay, ein Freilichtmuseum auf dem ehemaligen Grubengelände, wo unter anderem ein historisches Göpelwerk mit Pferd den Besucher daran erinnert, wie die Basaltblöcke einst aus den Kellern ans Tageslicht befördert wurden.
Ein weiteres Highlight ist die Wingertsbergwand, eine geologische Aufschlussstelle, die Forschern wichtige Erkenntnisse über den Ausbruch des Laacher See-Vulkans liefert. Dort lassen sich durch Bodenvergleiche Rückschlüsse auf die Landschaft vor der vulkanischen Katastrophe ziehen. Allerdings ist der Zugang zu diesem Bereich aktuell geschlossen – ein Umstand, der Besucher nicht von einem Besuch der anderen beeindruckenden Ausstellungs- und Erlebnisbereiche abhalten sollte.