St. Margareta
Highlights
- Die Pfarrkirche St. Margareta in Hofdorf wurde 1905 im neoromanischen Stil erbaut und beherbergt gotische Chorteile.
- Das Retabel des Hochaltars zeigt die Patronin Margareta von Antiochia mit dem Drachen, wie sie vom Teufel versucht wurde.
- Im Chorbogen befindet sich eine Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes sowie drei Fenster mit den „heiligen Madl“.
Tipps
- Eintritt zur Kirche nur während der Öffnungszeiten des Gotteshauses möglich.
- Führungen sind nur nach vorheriger Anmeldung durch die Pfarrgemeinde buchbar.
- Parkplätze in der Nähe der Kirche sind begrenzt, frühzeitiges Anreisen empfohlen.
Eigenschaften
Kulturvolle Ausflüge in St. Margareta, Mengkofen – Sakraler Genuss pur
Die Pfarrkirche St. Margareta befindet sich im Gemeindeteil Hofdorf der Gemeinde Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau. Als sakraler Ort von großer architektonischer und künstlerischer Bedeutung zählt sie zu den bemerkenswerten Baudenkmälern der Region und ist in der Liste der Baudenkmäler in Mengkofen unter der Nummer D-2-79-127-34 registriert. Die Kirche steht im kirchlichen Leben der Pfarreiengemeinschaft Hofdorf und gehört zum Dekanat Dingolfing-Eggenfelden im Bistum Regensburg. Die heutige Kirche wurde 1905 nach Plänen des Münchner Architekten Heinrich Hauberrisser errichtet und vereint neoromanische Bauformen mit erhaltenen gotischen Elementen. Besonders auffällig ist der Chor mit seinem dreiseitig geschlossenen Abschluss sowie der benachbarte Chorflankenturm. Das quadratische Turmgeschoss beherbergt eine Turmuhr, während im achteckigen Stockwerk vier Glocken hängen, die von der Glockengießerei Johann Hahn in Landshut gegossen wurden. Auf dem Turm thront ein spitzer Helm. An der Südostecke des Chors schließt sich die Sakristei mit einem Oratorium im Obergeschoss an. Westlich des Kirchenschiffs befindet sich ein Vorbau mit Portal, ergänzt durch einen Treppenturm, während sich an der Südseite des Langhauses ein weiterer Vorbau befindet. Im Innern der Kirche besticht der neoromanische Hochaltar mit einem Retabel, das die Kirchenpatronin Margareta von Antiochia zeigt. Dargestellt wird die Heilige mit dem Drachen, der als Teufel in Versuchung trat, um sie von ihrem Glauben abzubringen. Über dem Chorbogen thront eine kunstvolle Kreuzigungsgruppe mit Christus in der Mitte, flankiert von Maria und Johannes. Besondere Aufmerksamkeit finden auch die drei Fenster, die die sogenannten „drei heiligen Madl“ zeigen – Margareta mit dem Drachen, Barbara mit dem Turm und Katharina mit dem Rad. Diese Figuren gehören zu den vierzehn Nothelfern und stehen für Schutz und Hilfe in Notzeiten. Die Pfarrkirche St. Margareta ist nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein kulturhistorisches Zeugnis von Wert. Ihre Architektur und Ausstattung spiegeln den zeitgenössischen Baustil des frühen 20. Jahrhunderts wider und dokumentieren gleichzeitig den Erhalt älterer gotischer Bausubstanz. Die Kirche lädt sowohl Gläubige als auch Interessierte ein, sich zurückzuziehen, zu besinnen und die kunstvolle Gestaltung der Räume zu betrachten.
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Häufige Fragen zu St. Margareta
Wo befindet sich die Pfarrkirche St. Margareta?
Quelle: wikipedia
Zu welchem Bistum gehört die Kirche St. Margareta?
Quelle: wikipedia
Wann wurde die Kirche St. Margareta erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche Bauform hat der Chor der Kirche St. Margareta?
Quelle: wikipedia