Kirche/Kloster

Heilige maria

Oberdorfer Str. 3, 82278 Althegnenberg

Highlights

  • Die Bergkapelle Althegnenberg wurde 1676 als Marienkapelle errichtet und ist ein achteckiger Zentralbau.
  • 1762/63 wurde die Kapelle um ein Langhaus erweitert, da sie zu einer bedeutenden Wallfahrtsstätte wurde.
  • Seit 2011 verfügt die Kapelle über eine neue Taufstelle und wird von der evangelisch-lutherischen Gemeinde genutzt.

Tipps

  • Die Bergkapelle in Althegnenberg liegt auf einem künstlich aufgeschütteten Burgberg und ist über die Oberdorfer Straße erreichbar.
  • Seit 2011 verfügt die Kapelle über eine neue Taufstelle, gestaltet vom Künstler Hans Scheitzenhammer.
  • Die achteckige Kapelle wurde 1676 erbaut und orientiert sich architektonisch an der Altöttinger Gnadenkapelle.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Heilige maria

Die Bergkapelle Althegnenberg, auch als „Heilige Maria“ bekannt, steht auf dem Burgberg im Ortsteil Althegnenberg des Landkreises Fürstenfeldbruck in Bayern. Der achteckige Sakralbau wurde im Jahr 1676 durch Friedrich Peter Freiherr von und zu Hegnenberg-Dux errichtet, nachdem zuvor auf dem künstlich aufgeschütteten Berg die Burg der Hegnenberger stand. Ursprünglich von einem Wassergraben umgeben, liegt die Kapelle heute zentral auf dem ehemaligen Burghügel und präsentiert sich als barocke Zentralbauform, die sich an der berühmten Gnadenkapelle von Altötting orientiert.

Bereits früh entwickelte sich die Marienkapelle zu einem bedeutenden Wallfahrtsort in der Region. Aufgrund der wachsenden Zahl von Pilgern wurde das Gotteshaus in der Mitte des 18. Jahrhunderts um ein Langhaus erweitert. Im Jahr 1883 erhielt der Innenraum eine farbenfrohe und dekorative Gestaltung, die dem Stil der Zeit entsprach. Seit 2011 verfügt die Kapelle zudem über eine kunstvolle Taufstelle, die vom Künstler Hans Scheitzenhammer entworfen wurde. Damit erhielt der sakrale Ort auch liturgisch den Status einer Kirche.

Die Bergkapelle ist Eigentum der Gemeinde Althegnenberg und wird von der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Johannes aus Mering gepachtet und genutzt. Diese Kirchengemeinde versorgt mehrere Gemeinden im Umkreis mit evangelischen Gottesdiensten, darunter auch die Bergkapelle. Die Kirche St. Johannes in Mering sowie weitere Gottesdienstorte wie die Pater-Rupert-Meyer-Kapelle in Haspelmoor gehören ebenso zum kirchlichen Wirkungsbereich.

Die evangelische Nutzung des Gebäudes reicht über mehrere Jahrzehnte zurück. Die Kirchengemeinde St. Johannes, die zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gehört, wird kirchlich vertreten durch Pfarrerin Carola Wagner. Die Gemeinde versteht sich als Körperschaft des öffentlichen Rechts und setzt sich aus ehrenamtlich engagierten Mitgliedern unterschiedlichen Alters zusammen.

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,9 von 5 Sternen bei Google gehört die Bergkapelle zu den besonders gut bewerteten Sakralbauten der Region. Die Kombination aus barocker Architektur, historischem Kontext und lebendiger Gemeindearbeit macht den Ort zu einem bemerkenswerten Zeugnis evangelischer Kirchenkultur im Landkreis Fürstenfeldbruck.

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