Kirche/Kloster

Kirche St. Maria Magdalena, Taufpastorales Zentrum Wattenscheid

Wattenscheider Hellweg 91, 44793 Wattenscheid

Highlights

  • Neugotische Kirche mit historischer Leprosenkapelle, erbaut 1906 nach Plänen von Ludwig Becker und Assistent Falkowski.
  • Taufpastorales Zentrum mit rollstuhlgerechtem Zugang, Taufbecken im Fußboden und romanisch-gotischem Kruzifix aus dem 13. Jh.
  • Innenraum zeigt originale Elemente wie die 1906 in Rom gemalte Ikone und Säulen vom ehemaligen Hochaltar, heute Taufort.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit eingeschränkter Mobilität einen ungehinderten Eintritt in die Kirche.
  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz in der Nähe des Gebäudes steht für Besucher zur Verfügung, um den Weg zur Kirche zu erleichtern.
  • Das Taufbecken im Fußbodenbereich erinnert an traditionelle christliche Taufpraktiken und betont die symbolische Bedeutung des Ritus.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kirche St. Maria Magdalena Wattenscheid – Sakrale Ausflugsziele

Die Kirche St. Maria Magdalena in Wattenscheid ist ein bedeutendes sakrales Bauwerk mit einer bewegten Geschichte und einer besonderen Funktion als Taufpastorales Zentrum. Ursprünglich entstand an dieser Stelle bereits im 19. Jahrhundert eine erste Kapelle, die jedoch 1862 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Zwei Jahre später folgte an gleicher Stelle eine neugotische Kirche, die bis 1926 Bestand hatte. Nach Überlegungen zur Umwandlung in eine Turnhalle wurde das Gebäude schließlich abgerissen und durch die heutige Kirchschule ersetzt. Heute prägt die Kirche ein moderner, aber historisch gewachsener Charakter, der Elemente aus mehreren Epochen vereint.

Das Taufpastorales Zentrum steht im Mittelpunkt der kirchlichen Arbeit an diesem Standort. Es bietet nicht nur klassische Taufvorbereitung und Feiern, sondern auch individuelle Begleitung für Patinnen und Paten sowie Segensfeiern für besondere Lebensmomente. Die Taufstelle selbst ist ein zentrales Element: Ein in den Boden eingelassenes Becken in Form einer ältesten christlichen Taufstelle lädt zum Nachdenken über den Ursprung des Sakraments ein. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wird dieser traditionelle Brauch wieder besonders betont. Um die Feiern zu ermöglichen, wurde 2010 eine umlaufende Sitzbank und Hocker im Kirchenraum installiert.

Im Inneren der Kirche finden sich noch einige originale Elemente aus der Vorgängerkirche. Dazu gehört eine um 1300 entstandene Kruzifix-Ikone aus den Pyrenäen, die romanische und gotische Stilelemente verbindet und ursprünglich zwischen Hochaltar und Sakristei stand. Heute befindet sich der Sandsteintaufstein aus dem Jahr 2000 im Eingangsbereich, während das Kruzifix über der Taufstelle als Symbol für Tod und Auferstehung Christi dient. Zudem stammt die Muttergottes-Statue aus dem 19. Jahrhundert und wurde 1987 in eine Nische neben dem Altar platziert.

Ein besonderes Detail ist die Ostersäule mit einem Acrylglasschrein, der seit 2010 die drei heiligen Öle beherbergt: das Öl für die Krankensalbung, das Katechumenenöl für Taufbewerber und das Chrisamöl für Taufe, Firmung und besondere Weihen. Die Kirche ist zudem barrierefrei gestaltet – mit rollstuhlgerechtem Zugang und Parkplatz sowie einem Behinderten-WC. Die historische Substanz wird durch restaurierte Fenster und erhaltene Säulen aus dem ehemaligen Hochaltar ergänzt, die an die Vergangenheit erinnern.

Die Kirche St. Maria Magdalena verbindet so auf einzigartige Weise Tradition und moderne Pastoral. Die Architektur und Ausstattung spiegeln dabei den Wandel der Zeit wider, ohne die spirituelle Bedeutung des Ortes zu verlieren.

Bewertungen

4,5 (21) 4.5 aus 21 Bewertungen (Google)

Auf Google

4,5 (21) 4.5 · 21 Bewertungen auf Google
Auf Google ansehen

In der Nähe

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…