Kirche/Kloster

Gemeindehaus

St.-Martin-Straße 1, 31848 Bad Münder am Deister

Highlights

  • Das Gemeindehaus in Bad Münder am Deister ist Teil der St. Martin-Kirchengemeinde Eimbeckhausen.
  • Es dient als Ort für Gottesdienste, Gemeindearbeit und verschiedene Veranstaltungen.
  • Die Kirche verfügt über einen historischen Flügelaltar und ein Kreuzrippengewölbe im Chor.

Tipps

  • Die St. Martin-Kirche in Eimbeckhausen ist eine romanische Kreuzkirche aus dem 13. Jahrhundert mit einem beeindruckenden Turm und historischem Flügelaltar.
  • Der Friedhof um die Kirche herum lädt zur Besinnung ein und beherbergt den historischen Tillystein aus dem Jahr 1625.
  • Regelmäßige Gottesdienste und Veranstaltungen wie der Meditationskreis oder AtemPause bieten Gelegenheiten zur Teilhabe.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über Gemeindehaus

Das Gemeindehaus in Bad Münder am Deister ist eng mit der evangelischen St. Martin-Kirchengemeinde verbunden und befindet sich im Ortsteil Eimbeckhausen. Es dient heute als zentrale Veranstaltungsstätte für Gottesdienste und kulturelle sowie gemeindenahe Aktivitäten. Ursprünglich war die St. Martin-Kirche eine romanische Saalkirche, die im Mittelalter zu einer Kreuzkirche erweitert wurde. Heute finden die regulären Gottesdienste sowie diverse Gemeindeveranstaltungen im direkt benachbarten Gemeindehaus statt.

Die Kirche selbst ist ein architektonisches Zeugnis mehrerer Epochen. Der quadratische Kirchturm aus Bruchsteinen wurde im 16. Jahrhundert erneuert und trägt ein Pyramidendach mit Dachgauben, in denen die Zifferblätter der Turmuhr untergebracht sind. Im Chor und in der Sakristei dominieren gebauchte Kreuzrippengewölbe, während Langhaus und Querschiff mit Kreuzgratgewölben ausgestattet sind. Besondere Aufmerksamkeit erfährt der spätgotische Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert, der Szenen aus der Passionsgeschichte zeigt. Ergänzt wird die Ausstattung durch eine achteckige Holzkanzel aus dem 17. Jahrhundert.

Ein weiteres bemerkenswertes Detail ist der sogenannte „Tillystein“, ein Kreuzstein aus dem Jahr 1625, der in die Außenmauer des Friedhofs eingelassen ist. Er erinnert an den Feldzug des Generals Tilly während des Dreißigjährigen Krieges durch das Tal zwischen den Höhenzügen Süntel und Deister. Die Kirche und das angrenzende Friedhofsgelände laden zu einer ruhigen Besinnung ein und spiegeln die historische Tiefe des Ortes wider.

Das Gemeindehaus fungiert somit nicht nur als Ort der religiösen Praxis, sondern auch als kultureller Mittelpunkt der Gemeinde. Neben Gottesdiensten finden hier regelmäßig Veranstaltungen wie Bibelstunden, Gebetskreise, Kindergruppen sowie regionale Begegnungen statt. Die Räumlichkeiten sind für verschiedene Formate nutzbar und tragen zur lebendigen Gemeinschaft im ländlichen Raum des Deister-Vorlandes bei.

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