Hohe Acht
Highlights
- Die Hohe Acht ist mit 746 Metern der höchste Berg der Eifel und liegt an der Grenze der Landkreise Ahrweiler und Mayen-Koblenz.
- Auf dem Gipfel steht der 1909 eingeweihte Kaiser-Wilhelm-Turm, ein 16,3 Meter hoher Steinturm auf einem Sockel aus Basalt.
- Geologisch gesehen ist die Hohe Acht eine Vulkanruine aus Basanit, entstanden vor rund 37 Millionen Jahren.
Tipps
- Der Weg zum Gipfel ist asphaltiert, aber an mehreren Stellen sehr steil. Im Winter können die Stufen rutschig sein, Trittsicherheit ist daher wichtig.
- Auf dem Gipfel befindet sich ein Tisch mit Bank, ideal für eine kurze Rast vor dem Aufstieg zum Kaiser-Wilhelm-Turm mit dem Panoramablick über die Eifel.
Eigenschaften
Über Hohe Acht
Die Hohe Acht bei Adenau im Landkreis Ahrweiler ist mit 746 Metern über Normalhöhennull der höchste Punkt der Eifel. Der markante Gipfel liegt an der Grenze zwischen den Landkreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz und zählt zu den bekanntesten Aussichtspunkten der Region. Der Berg ist Teil des Naturraums Hohe-Acht-Bergland innerhalb der Östlichen Hocheifel und erhebt sich fünf Kilometer östlich des Ortskerns von Adenau. Umgeben von Wäldern bietet das Gelände des Berges Raum für Wanderungen und im Winter auch für Wintersportaktivitäten.
Geologisch gesehen besteht die Hohe Acht aus Basanit, einer Gesteinsart des tertiären Hocheifel-Vulkanfelds. Sie gilt als sogenannte „Vulkanruine“, da der ursprüngliche Vulkan durch Erosion abgetragen wurde und heute nur noch der Schlotbereich erhalten ist. Unterhalb des Gipfels sind Blockschutthalden und auffällige Basaltformationen zu sehen. Aufgrund ihrer geologischen Besonderheit und ökologischen Bedeutung liegt die Hohe Acht teilweise innerhalb mehrerer Schutzgebiete, darunter das Naturschutzgebiet Hohe Acht sowie Teile des Landschaftsschutzgebiets Rhein-Ahr-Eifel und des Vogelschutzgebiets Ahrgebirge.
Auf dem Gipfel thront der 1908/09 errichtete Kaiser-Wilhelm-Turm, ein 16,3 Meter hoher Steinturm aus einheimischem Bruchstein. Errichtet wurde er zum Gedenken an Kaiser Wilhelm I. und zur Feier der Silbernen Hochzeit von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria. Der Turm steht etwa 12 Meter östlich des eigentlichen Gipfelpunkts und verfügt über einen Sockel von zwei Metern Höhe sowie einen Schaft von rund 14 Metern. Nach seiner Errichtung blieb der Turm zunächst für Besucher gesperrt, da er zeitweise militärisch genutzt wurde. Seit den 1960er Jahren ist er wieder öffentlich zugänglich und bietet eine beeindruckende Rundumsicht über die umliegende Eifel.
Der Weg zur Hohe Acht beginnt am Wanderparkplatz und führt über einen gut ausgebauten, jedoch steilen Weg zum Gipfel. Die letzte Strecke vor dem Turm ist asphaltiert, wird aber von vielen Stufen geprägt, die insbesondere im Winter rutschig sein können. Etwa einen Kilometer vor dem Gipfel befindet sich ein Tisch mit Bank, der als Rastpunkt dient. Der abschließende Wegabschnitt kann im oberen Bereich rau und teilweise über Stock und Stein verlaufen, weshalb der Turm selbst als zentraler Aussichtspunkt unerlässlich ist. Von hier oben erstreckt sich die Sicht bis weit ins Umland, was den Aufstieg zu einer lohnenswerten Wanderetappe macht.