Denkmal/Gedenkstätte

Doomsday Clock

Schwere-Reiter-Str. 2b, 80797 München

Highlights

  • 2013 schuf Street-Art-Künstler Mark Jenkins in München eine öffentliche Intervention als Teil der internationalen Bewegung.
  • Der Kunstverein Positive-Propaganda zeigte von 2014–2019 Street-Art-Ausstellungen mit Diskurs zu globalen Themen in einer Werkstatt.
  • München beherbergt seit den 2000ern Street-Art-Projekte, die gesellschaftliche Debatten direkt im öffentlichen Raum anstoßen.

Tipps

  • Die Werke der Street-Art-Bewegung thematisieren oft gesellschaftliche Spannungen und werden im öffentlichen Raum als provokative Kommentare zur Wahrnehmung genutzt.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Doomsday Clock München – Kulturgrabstätte

Die Skulptur Doomsday Clock in München ist ein markantes Werk der internationalen Street-Art-Szene und ein Symbol für gesellschaftliche Reflexion. Der US-amerikanische Künstler Mark Jenkins schuf das Kunstwerk als Teil seines mehrmonatigen Aufenthalts in der bayerischen Landeshauptstadt. Inspiriert von lokalen Akteurinnen und Akteuren entwickelte er eine Intervention, die den öffentlichen Raum mit einer provokanten Botschaft bespielt. Die Skulptur greift das globale Thema der „Weltuntergangsuhr“ auf – ein Symbol für die Bedrohung durch menschliches Handeln und die Dringlichkeit nachhaltiger Lösungen.

Jenkins’ Werk verbindet Street Art mit gesellschaftspolitischer Kritik und lädt Passantinnen und Passanten zum Nachdenken ein. Die Installation steht in der Tradition der Bewegung, die seit den 2000er Jahren Kunst als Medium für Protest und Diskurs nutzt. Durch ihre auffällige Präsenz im urbanen Kontext wird sie zum Gesprächsstück und regt zur Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen an. Besonders bemerkenswert ist die Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Positive-Propaganda, der seit den 2014er Jahren als Plattform für künstlerische Projekte und Debatten fungiert.

Der Kunstverein versteht sich als ideell agierender Verein und fördert durch Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und Publikationen den Austausch über globale Herausforderungen. Jenkins’ Doomsday Clock passt perfekt in dieses Konzept: Sie thematisiert nicht nur ökologische und politische Krisen, sondern macht sie durch ihre skulpturale Form erfahrbar. Die Skulptur ist damit mehr als ein Kunstwerk – sie ist ein Statement, das zum Umdenken anregt und die Verantwortung des Einzelnen für die Zukunft betont.

Als Teil des künstlerischen Diskurses in München verbindet die Installation lokale und internationale Perspektiven. Sie zeigt, wie Street Art den öffentlichen Raum gestalten kann, ohne dabei ihre gesellschaftskritische Funktion zu verlieren. Wer die Skulptur besucht, trifft auf eine Arbeit, die nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch zum Verweilen und Reflektieren einlädt. So wird aus einem Kunstwerk ein Ort der Begegnung – zwischen Kunst, Politik und den Menschen, die ihn durchschreiten.

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