Kirche/Kloster

Wegekreuz (anno 1664)

Rütger-von-Scheven-Str. 2, 52349 Düren

Highlights

  • Das Wegekreuz aus 1664 in Düren besitzt einen barocken Korpus und überstand den Zweiten Weltkrieg fast unbeschädigt.
  • 2002 restauriert, steht das Kreuz unter Denkmalschutz (Nr. 1/061) und gilt als historisches Andachtszeichen der Region.
  • 1690 schenkte die Annakirche eine große silberne Schüssel als Relikt zum Wegekreuz – heute Teil seiner Ausstattung.

Tipps

  • Das Wegekreuz aus dem Jahr 1664 zeigt barocke Schnitzereien und eine historische Gestaltung, die die künstlerische Handwerkskunst der Epoche widerspiegelt.
  • Der barocke Korpus des Kreuzes bietet Einblicke in die religiöse Kunstform des 17. Jahrhunderts und wird durch seine detailreiche Ausführung gekennzeichnet.
  • Die Restaurierung von 2002 durch die Firma Thomas Lehmkuhl aus Münster hat die Substanz des Kreuzes erhalten und seine originale Struktur sichtbar gemacht.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Wegekreuz Düren (1664) – Sakrale Kultur

Das Wegekreuz aus dem Jahr 1664 in Düren ist ein historisches Sakraldenkmal, das als Andachtsstätte und stille Zeugin der regionalen Frömmigkeit gilt. Der barocke Korpus des Kreuzes, geprägt von typischen Merkmalen der Zeit, verweist auf die handwerkliche Kunstfertigkeit des 17. Jahrhunderts. Das Wegekreuz steht an einem Ort, der seit Jahrhunderten Pilger und Passanten zum Innehalten einlädt – ein stiller Ort der Besinnung inmitten der Stadt.

Besonders erwähnenswert ist die Verbindung des Kreuzes zur Annakirche, die 1690 eine große silberne Schüssel stiftete. Diese Verbindung deutet auf eine enge spirituelle und historische Bindung zwischen den sakralen Stätten in Düren hin. Obwohl das Wegekreuz im Zweiten Weltkrieg, genauer im November 1944, kaum beschädigt wurde, war es später einer sorgfältigen Restaurierung bedürftig. 2002 übernahm die Firma Thomas Lehmkuhl aus Münster diese Aufgabe, um das Denkmal in seinem ursprünglichen Zustand zu erhalten.

Das Wegekreuz ist nicht nur ein kulturelles Erbe, sondern auch ein geschütztes Denkmal. Seit 2011 trägt es die Nummer D-061 in der Denkmalliste der Stadt Düren, was seine historische Bedeutung unterstreicht. Als Teil des städtischen Kulturerbes lädt es Besucher ein, die religiöse Tradition und Handwerkskunst der Vergangenheit zu würdigen – ein stiller Ort, der bis heute Andacht und Respekt verdient.

In der Nähe der Annakirche gelegen, steht das Wegekreuz als stummer Zeuge der Düren’schen Geschichte. Es verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart und erinnert an die Bedeutung sakraler Orte als Orte der Stille und des Gebets. Wer hier verweilt, spürt die tiefe Verbundenheit mit der christlichen Tradition der Region.

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