St. Veronika (Ziertheim)
Highlights
- St. Veronika ist eine katholische Pfarrkirche in Ziertheim.
- Die Gemeinde liegt im Egautal nahe der Schwäbischen Alb.
- Ziertheim ist seit 1978 Teil der Gemeinde Dattenhausen.
Tipps
- Die Kirche St. Veronika in Ziertheim-Dattenhausen verfügt über ein modernes, rundes Altarbild, das das Antlitz des Herrn darstellt.
- Der Altarraum wirkt durch das schlichte Design des modernen Altars und die karge Ausstattung sehr schlicht und zurückhaltend.
- In der Nähe befindet sich das Dattenhauser Ried, ein bedeutendes Feuchtgebiet der Schwäbischen Alb, das sich für Naturbeobachtungen eignet.
Eigenschaften
Über St. Veronika (Ziertheim)
Die Katholische Pfarrkirche St. Veronika befindet sich im Gemeindeteil Ziertheim der Gemeinde Ziertheim-Dattenhausen im Landkreis Dillingen an der Donau in Bayern. Die Kirche ist eine der drei Sakralbauten der Gemeinde und zählt zu den Sehenswürdigkeiten der Region. Sie steht im Zentrum des ehemaligen eigenständigen Ortes Ziertheim, der heute zusammen mit den Gemeindeteilen Dattenhausen und Reistingen eine Verwaltungsgemeinschaft bildet.
Der Baukörper der Kirche sowie deren genaue Entstehungsdaten sind nicht abschließend dokumentiert, jedoch lässt sich anhand der regionalen Baukultur und der Bedeutung solcher Kirchen in ländlichen Räumen eine Entstehung im späten Mittelalter oder in der Neuzeit vermuten. Der Kirchenname „St. Veronika“ verweist auf die gleichnamige Heilige, die in der katholischen Tradition für das Schmerzensbild Christi steht. Das Innere der Kirche wirkt schlicht gehalten. Auffallend ist ein modern gestaltetes, rundes Altarbild, das vermutlich das Antlitz Christi auf dem Schweisstuch darstellt. Die künstlerische Ausführung entspricht einem zeitgenössischen Stil, der bei manchen Besucher:innen auf Zustimmung, bei anderen auf Ablehnung stößt. Der Altarraum wirkt insgesamt eher schlicht und unverziert.
Die Gemeinde Ziertheim-Dattenhausen liegt im Egautal am Rande der Schwäbischen Alb, etwa neun Kilometer nördlich der Stadt Lauingen. Im Westen grenzt der Gemeindeteil Dattenhausen an das Dattenhauser Ried, das größte Feuchtgebiet der Schwäbischen Alb. Historisch gesehen war Ziertheim zunächst Teil des Reichsstiftes Neresheim, kam dann 1803 vorübergehend an die Fürsten Thurn und Taxis und wurde 1806 an das Königreich Bayern angegliedert. Im Zuge der bayerischen Gebietsreform im Jahr 1978 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Dattenhausen und Reistingen in Ziertheim eingegliedert.
Die Katholische Pfarrkirche St. Veronika steht in unmittelbarer Nachbarschaft weiterer sakraler Bauten der Gemeinde: In Reistingen befindet sich die Katholische Pfarrkirche St. Vitus, in Dattenhausen die Katholische Filialkirche St. Martin. Diese Kirchen prägen gemeinsam das kulturelle und religiöse Leben der Gemeinde. Die Einwohnerzahl der Gemeinde sank über mehrere Jahrzehnte kontinuierlich, stabilisierte sich jedoch in jüngerer Zeit und zeigt aktuell wieder leicht steigende Werte. Die Gemeinde wird seit 2014 vom Bürgermeister Thomas Baumann geleitet.