Georgskirche
Highlights
- Die Georgskirche in Schwieberdingen ist mit 43 m Turm und 6,5 m Wehrmauer das älteste Gebäude der Stadt und ihr markantes Wahrzeichen seit dem 13. Jahrhundert.
- Besonderheiten sind gotische Fresken (um 1436), die Walcker-Orgel (1782) und spätgotische Epitaphien sowie ein rollstuhlgerechter Zugang und Parkplatz.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch der Georgskirche für alle Besucherinnen und Besucher.
- Ein barrierefreier Parkplatz in unmittelbarer Nähe erleichtert die Anreise mit mobilitätseingeschränkten Personen.
- Die historischen Fresken an Nord- und Südwand des Kirchenschiffs zeigen Szenen aus der Passion Christi und der Barbara-Legende aus dem 15. Jahrhundert.
Eigenschaften
Georgskirche Schwieberdingen: Sakrale Kultur erleben
Die Georgskirche in Schwieberdingen ist nicht nur das älteste Gebäude des Ortes, sondern auch sein markantes Wahrzeichen. Mit ihrer 6,5 Meter hohen Wehrmauer und dem 43 Meter hohen Kirchturm prägt sie seit Jahrhunderten das Ortsbild und lädt Besucher zum Verweilen ein. Die Kirche vereint architektonische Stile aus verschiedenen Epochen und beherbergt Kunstwerke, die von der reichen Geschichte Schwieberdingens zeugen.
Der älteste erhaltene Teil der Georgskirche ist das frühgotische Langhaus, das bereits im 13. Jahrhundert entstand. Später wurde der Chor sowie die Sakristei durch den Baumeister Peter von Koblenz zwischen 1495 und 1498 errichtet. Besonders sehenswert ist der gotische Turmumgang aus Maßwerk, der zwischen 1498 und 1518 hinzugefügt wurde. An den Wänden des Kirchenschiffs finden sich beeindruckende Wandmalereien: die Passion Christi und die Barbara-Legende stammen aus dem Jahr 1436 und sind in gotischen Lanzettfenstern integriert.
Ein weiteres Juwel der Kirche ist die Kreuzigungsgruppe von Jörg Töber, die seit 1510 in der Georgskirche steht. Die spätgotische Deckenkonstruktion mit Bemalungen sowie ein prächtiger Taufstein aus der gleichen Epoche runden das historische Ensemble ab. Vier spätgotische Epitaphien und ein besonders herausragendes aus dem Jahr 1591 erinnern an die einstige Bedeutung der Kirche als Ort der Bestattung und Andacht.
Die musikalische Tradition der Georgskirche wird durch die historische Walcker-Orgel aus dem Jahr 1782 repräsentiert, die seit 1850 in der Kirche ihren Platz gefunden hat. Das Instrument ist ein wichtiger Bestandteil der Gottesdienste und Konzerte, die hier regelmäßig stattfinden. Die Kirche bietet zudem barrierefreie Zugänge, darunter einen rollstuhlgerechten Eingang und Parkplatz, sowie ein behindertengerechtes WC, um allen Besuchern den Zugang zu ermöglichen.
Neben ihrer kulturellen und historischen Bedeutung ist die Georgskirche auch ein Ort des sozialen Engagements. Der Kirchenbezirk Vaihingen-Ditzingen fördert hier etwa ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kindergarten und setzt sich für ökumenische Projekte wie den Verein „Kirche Kunterbunt“ ein, der die Vielfalt der Gemeinde sichtbar machen will. Die Georgskirche lädt somit nicht nur zur Besichtigung ein, sondern auch zum Mitmachen und Erleben.