See

Mönkeberger See

24248 Mönkeberg

Highlights

  • Der Mönkeberger See ist ein 3,1 Hektar großer See in Mönkeberg, Schleswig-Holstein.
  • Das 49,83 Hektar große Naturschutzgebiet um den See wurde 2007 ausgewiesen.
  • Der See und seine Umgebung beherbergen seltene Pflanzen, Vögel und Amphibien wie Erdkröten und Kammmolche.

Tipps

  • Der Mönkeberger See ist ein Naturschutzgebiet und eignet sich für Spaziergänge und Beobachtung von Pflanzen und Tieren.
  • Im Südwesten des Geländes befindet sich eine gepflegte Orchideenwiese, die regelmäßig gemäht wird.
  • Westlich des Sees liegen ehemalige Bombentrichter aus dem Zweiten Weltkrieg, die heute kleine Teiche bilden.

Eigenschaften

Outdoor Familie Aktiv Entspannt Romantisch Ganzjährig

Über Mönkeberger See

Der Mönkeberger See liegt in der Gemeinde Mönkeberg im Kreis Plön, Schleswig-Holstein, und zählt zu den bedeutsamen Naturschutzgebieten der Region. Das rund 49,83 Hektar große Schutzgebiet umfasst den gleichnamigen See sowie angrenzende Feuchtgebiete, Grünlandflächen, Waldabschnitte und ehemalige Torfabbaugebiete. Es wurde aufgrund seiner vielfältigen ökologischen Strukturen und als Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten unter Schutz gestellt.

Der See selbst erstreckt sich über eine Fläche von etwa 3,1 Hektar und ist von Röhrichtzonen, Weiden und Feuchtgebüschen umgeben. Im Südwesten des Gebiets befindet sich eine gepflegte Orchideenwiese, die durch regelmäßige Mahd ihre artenreiche Ausstattung bewahrt. Weiter nördlich schließt sich das ehemalige Königsmoor an, das früher torfaktiv genutzt wurde und heute als wertvoller Bestandteil des Naturschutzgebiets erhalten ist. Westlich des Sees liegen mehrere kleine Teiche, die aus Bombentrichtern des Zweiten Weltkriegs entstanden sind und heute ebenfalls Teil des geschützten Bereichs sind.

Das Naturschutzgebiet beherbergt eine artenreiche Pflanzenwelt, darunter unter anderem Teichschachtelhalm, Rispensegge, Grau- und Salweide sowie verschiedene Orchideenarten. Auch zahlreiche Tierarten finden hier geeignete Lebensbedingungen. Zu den typischen Vogelarten zählen unter anderem Grau- und Kanadagans, verschiedene Entenarten, Reiher, Graureiher und der seltene Eisvogel. Die Röhrichtzonen bieten der Rohrdommel einen geeigneten Lebensraum, während die Gewässer und Feuchtflächen Brutplätze für Amphibien wie Erdkröten, Gras- und Teichfrösche sowie verschiedene Molcharten darstellen. Auch Libellen wie die Kleine Mosaikjungfer oder die Große Königslibelle sind im Gebiet zu finden.

Das Schutzgebiet grenzt an Siedlungsflächen, Kleingartenanlagen sowie landwirtschaftlich genutzte Flächen und verbindet so Natur und Naherholungsraum. Ein ehemaliger Bahndamm im Westen des Gebiets dient heute teilweise als Wanderweg und lädt zu Erkundungsgängen ein. Die Fläche wird vom Landesverband Schleswig-Holstein des Naturschutzbundes Deutschland betreut, um den Erhalt der vielfältigen Lebensräume langfristig zu sichern.

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