Stadtpark

Rosenpark Mössingen

Nehrener Gäßle 8, 72116 Mössingen

Highlights

  • Der Rosenpark Mössingen erstreckt sich auf 6,7 Hektar und beherbergt über 400 Rosensorten.
  • Das Gelände war bis 1994 eine Kreismülldeponie und wurde durch engagierte Privatpersonen zum Rosengarten umgewandelt.
  • Der Park ist nicht dauerhaft öffentlich zugänglich, jedoch regelmäßig an festgelegten Tagen geöffnet.

Tipps

  • Rosenpark Mössingen ist aufgrund der Deponiegasnutzung nur zu bestimmten Zeiten zugänglich – aktuell von Mai bis Juni an ausgewählten Tagen zwischen 10 und 19 Uhr.
  • Das Gelände umfasst über 400 verschiedene Rosensorten, naturnahe Gestaltung und kreative Installationen wie ein Klavier oder Autowrack.
  • Im Zauberwald lohnt ein Besuch besonders zur Schatzkiste sowie zur Beobachtung von Insekten, Vögeln und Eidechsen inmitten der Blütenpracht.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Über Rosenpark Mössingen

Der Rosenpark Mössingen liegt im baden-württembergischen Mössingen und erstreckt sich auf einem rund 6,7 Hektar großen Gelände im Zwickel zwischen Nordring und Nehrener Gässle. Ursprünglich wurde das Areal bis 1994 als Kreismülldeponie genutzt, auf der unter anderem ausgediente Autos und Farbschlämme entsorgt wurden. Nach der Rekultivierung mit einer zwei Meter dicken Schicht aus Bauaushub wurde die Fläche von Sibylle und Dr. Hartmut Gaebele in Pacht genommen, die seither mit großem Engagement einen außergewöhnlichen Rosengarten angelegt haben.

Heute beherbergt der Park etwa 400 verschiedene Rosensorten, darunter viele Kletter- und Wildrosen. Die Blütezeit der Kletterrosen liegt meist Mitte Juni, während die Wildrosen etwas früher blühen. Im Herbst präsentieren sich zahlreiche Hagebutten und bieten Nahrung für Vögel und Insekten. Der sogenannte „Zauberwald“ bildet einen naturnahen Schwerpunkt innerhalb des Parks, in dem sich verschiedene Tierarten wie Eidechsen oder Schmetterlinge niederlassen. Kunstvolle Installationen und dekorative Objekte, darunter ein Klavier, eine alte Küche oder ein Autowrack, erinnern an die Vorgeschichte des Ortes und laden zur Entdeckung ein.

Das Gelände ist nicht dauerhaft öffentlich zugänglich, da noch immer Deponiegas austritt, das in einem Blockheizkraftwerk des nahen Freibads zur Energiegewinnung genutzt wird. Regelmäßig wird jedoch das Tor am Nehrener Gässle geöffnet, um Besucherinnen und Besuchern den Zugang zu ermöglichen. Informationen zu den Öffnungszeiten sind direkt bei den Betreuern des Parks erhältlich. Der Rosenpark feierte kürzlich seinen 30. Geburtstag und gilt als Zeichen bürgerschaftlichen Engagements, das mit viel Kreativität und Liebe zum Detail entstanden ist.

Die Wege im Park sind ausgeschildert und führen durch ein Areal, das von üppigem Wiesengras, Schwertlilien und Wieseniris geprägt ist. Besucher können verschiedene Rosenarten entdecken und sich von der Vielfalt der Natur inspirieren lassen. Aufgrund der Geländebeschaffenheit wird festes Schuhwerk empfohlen. Spenden für den Unterhalt des Parks werden gerne entgegengenommen, Hunde müssen angeleint bleiben, und das Rauchen ist auf dem gesamten Gelände verboten.

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