Bodenseeufer (Gmk. Öhningen)
Highlights
- Das Naturschutzgebiet Bodenseeufer in Öhningen umfasst etwa 106 Hektar entlang des Seeufers.
- Im Schutzgebiet sind Eingriffe wie Beseitigung von Vegetation, Bauten oder Abfallablagerungen verboten.
- Landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Nutzung bleiben unter Einhaltung der Schutzvorschriften zulässig.
Tipps
- Das Strandbad in Moos eignet sich gut für Kinder durch den flachen Wasserstand, ist aber zum Schwimmen weniger geeignet.
- Der Blick auf den Bodensee von hier aus ist besonders sehenswert, auch wenn der Zugang über die Straße erfolgt.
- Im Naturschutzgebiet sind Bauwerke, Zelten und Abfallentsorgung verboten – bitte Rücksicht auf die Umwelt nehmen.
Eigenschaften
Über Bodenseeufer (Gmk. Öhningen)
Das Naturschutzgebiet „Bodenseeufer“ auf der Gemarkung Öhningen im Landkreis Konstanz erstreckt sich entlang des südlichen Ufers des Bodensees und umfasst eine Fläche von rund 106 Hektar. Es wurde durch eine Verordnung des Regierungspräsidiums Südbaden unter Schutz gestellt und dient dem Erhalt der natürlichen Uferlandschaft mit ihrem empfindlichen Pflanzen- und Tierleben. Innerhalb des Gebietes sind Eingriffe wie Abgrabungen, Bauten oder die Zerstörung von Vegetation grundsätzlich untersagt, um den ökologischen Zustand langfristig zu sichern.
In der Ortschaft Moos, einem Teilbereich des Gemeindegebiets von Öhningen, liegt ein beliebter Zugangspunkt zum See. Die flache Uferzone ist besonders für Familien mit Kindern attraktiv, da das Wasser nur langsam an Tiefe gewinnt. Gäste schätzen die ruhige Atmosphäre und die Möglichkeit, sich direkt am See auszuruhen oder einen Spaziergang entlang des Ufers zu unternehmen. Die unmittelbare Nähe zur Wasserfläche sowie der Blick über den Bodensee bieten eine entspannende Umgebung, die zum Verweilen einlädt.
Das Landschaftsschutzgebiet ist nicht nur wegen seiner landschaftlichen Schönheit, sondern auch aufgrund seiner ökologischen Bedeutung von hoher Wert. Es dient als Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten und wird durch entsprechende Schutzbestimmungen langfristig erhalten. Obwohl keine speziellen Freizeiteinrichtungen innerhalb des Schutzgebiets erlaubt sind, kann der Bereich problemlos von außerhalb erreicht werden. Besucher berichten von einer gelungenen Kombination aus Naturerlebnis und Erholungsmöglichkeit, insbesondere bei Aufenthalten am nahegelegenen Strandbad in Moos.