Kunstsammlung Hein-Meier
Highlights
- Die Kunstsammlung Hein-Meier in Auggen entstand durch Ausstellungen zeitgenössischer Künstler in einem renovierten Ardèchois-Steinhaus.
- Ausstellungen und Kopien wie Marcel Degomberts Version von Max Ernsts ‚Rendezvous der Freunde‘ prägten die Sammlung.
- Hein-Meier behielt Werke aus eigenen Ausstellungen und Kollaborationen mit Künstlern wie Georg Deeg.
Tipps
- Die Sammlung zeigt Werke zeitgenössischer Künstler, die im Rahmen von Ausstellungen im renovierten Steinhaus in Südfrankreich entstanden sind.
- Ein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von klassischer Kunst mit modernen Interpretationen, wie etwa der Degombert-Nachbildung des Max-Ernst-Gemäldes.
- Die Präsentation erfolgt in einem historisch gewachsenen Raum, der durch die ursprüngliche Architektur des Ardèchois-Bauwerks geprägt wird.
Eigenschaften
Kunstgalerie Auggen: Sammlung Hein-Meier entdecken
Die Kunstsammlung Hein-Meier in Auggen ist ein lebendiges Zeugnis für eine ungewöhnliche Leidenschaft für zeitgenössische Kunst. Die Sammlung entstand durch die langjährige Tätigkeit der Sammlerin und Künstlerin Hein Meier, die gemeinsam mit ihrem damaligen Lebensgefährten Rolf Meier Ausstellungen in einem renovierten Steinhaus im französischen Ardèche organisierte. Aus diesen Projekten speiste sich nicht nur die Idee für wechselnde Präsentationen, sondern auch der Aufbau einer persönlichen Sammlung, die bis heute den Kern der Ausstellung bildet.
Der Fokus der Sammlung liegt auf Werken moderner und zeitgenössischer Künstler, die durch die persönlichen Kontakte der Gründerinnen und Gründer entstanden sind. Besonders prägend war die Begegnung mit dem Künstler Georg Deeg, dessen Werke während einer Ausstellung in Wuppertal entdeckt wurden. Die Sammlung umfasst zudem eine einzigartige, im Stil von Marcel Degombert gemalte Kopie des berühmten Bildes *„Das Rendezvous der Freunde“* von Max Ernst – ergänzt durch aufgemalte Köpfe aller beteiligten Künstlerinnen und Künstler der Ausstellungen. Diese Arbeit verweist auf den kollaborativen Charakter der frühen Projekte im Ardèche.
Neben den internationalen Bezügen bleibt die Sammlung eng mit der Region verbunden. Die Idee, Kunst nicht nur zu zeigen, sondern auch zu bewahren, entstand aus dem Wunsch heraus, die Begegnungen mit Künstlern wie Deeg oder Degombert lebendig zu halten. Die Werke, die in den Ausstellungen verbleiben durften, bilden heute das Fundament der Sammlung. Besonders die drei großen Arbeiten der Sammlerin selbst sind Teil dieses einzigartigen Ensembles, das zwischen persönlicher Erinnerung und künstlerischer Experimentierfreude oszilliert.
Die Kunstsammlung Hein-Meier in Auggen lädt Besucherinnen und Besucher ein, die Vielfalt zeitgenössischer Kunst zu entdecken – geprägt von einer Mischung aus internationaler Inspiration und regionaler Verbundenheit. Die Sammlung erzählt dabei nicht nur von einzelnen Werken, sondern vom Prozess des Sammelns, Ausstellens und Bewahrens, der über Jahrzehnte hinweg gewachsen ist. Ein Ort, an dem Kunst Geschichte wird – und gleichzeitig Raum für neue Perspektiven bietet.