Museum

Pavillon 333

Türkenstraße 15, 80333 München

Highlights

  • Pavillon 333 in München ist ein temporäres Ausstellungsgebäude des Architekturmuseums der TUM.
  • Hier zeigt die Professur für Kunst in der Architektur regelmäßig Klangkunstprojekte wie ‚Tonality Theater 13‘.
  • 2026 endet hier die Abschlussausstellung ‚Das Floß der Medusa 17‘ der Klangkunstreihe.

Tipps

  • Der Eintritt erfolgt über die Hauptausstellungsfläche im Pavillon 333, wobei eine vorherige Online-Anmeldung für die Abschlussausstellung empfohlen wird.
  • Die Ausstellung verbindet architektonische Installationen mit Klangkunst und zeigt Werke der Professur für Kunst in der Architektur bis Januar 2026.
  • Ein Audioguide steht für Besucher zur Verfügung, der vertiefende Informationen zu den Klanginstallationen und architektonischen Elementen bietet.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kultur & Museum im Pavillon 333 München

Der Pavillon 333 in München zählt zu den faszinierendsten architektonischen und künstlerischen Orten der Stadt und verbindet zeitgenössische Kunst mit innovativer Raumgestaltung. Als temporäres Ausstellungsprojekt des Architekturmuseums der Technischen Universität München (TUM) und in Kooperation mit der Die Neuen Sammlung – The Design Museum bietet der Pavillon eine Plattform für experimentelle Kunstformen, die Architektur und Klang in einzigartiger Weise verschmelzen. Besonders bekannt ist der Pavillon für seine Klangkunstausstellungen, die Besucher:innen durch klangliche Erlebniswelten führen und traditionelle Museumskonzepte erweitern.

Ein zentrales Highlight des Pavillons ist die Serie „Tonality Theater“, die als akustische Installation die Grenzen zwischen Architektur und Performance aufbricht. Hier wird Klang nicht nur als Begleitmedium, sondern als gestaltendes Element des Raumes erlebt – etwa durch räumliche Klangerzeugung oder interaktive Soundinstallationen. Die Ausstellung „Das Floß der Medusa 17“ zeigt zudem, wie historische und moderne Kunststränge durch klangliche Interpretation neu interpretiert werden. Beide Projekte unterstreichen die enge Verbindung des Pavillons zu aktuellen Debatten über Kunst in der Architektur und die Rolle von Klang als gestalterischem Prinzip.

Der Pavillon 333 ist kein klassisches Museum, sondern ein laborartiger Raum, der sich der temporären Präsentation widmet. Seine Ausstellungen entstehen oft im Rahmen von Lehrprojekten, etwa der Professur für Kunst in der Architektur, und spiegeln so den lebendigen Austausch zwischen Studierenden, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen wider. Durch die Nutzung eines mobilen Pavillons wird zudem die Idee einer verwandelbaren Ausstellungshalle verwirklicht, die sich flexibel neuen Themen und Formaten öffnet – von experimentellen Klangskulpturen bis zu medienbasierten Installationen.

Besucher:innen werden hier nicht nur durch Ausstellungsstücke geführt, sondern durch akustische Landschaften, die den Raum selbst zum Werk machen. Die Kooperation mit renommierten Institutionen wie dem Architekturmuseum der TUM und der Neuen Sammlung unterstreicht den Anspruch des Pavillons, Kunst als interdisziplinäres Erlebnis zu inszenieren. Wer sich für die Schnittstellen von Architektur, Klang und zeitgenössischer Kunst interessiert, findet im Pavillon 333 eine inspirierende Umgebung, die Mut zu ungewöhnlichen Perspektiven macht.

Ob als Ort der Reflexion über klangliche Räume oder als Plattform für innovative Lehrprojekte – der Pavillon 333 steht für die Dynamik, mit der Kunst und Architektur in München gelebt wird. Seine temporäre Existenz macht ihn zu einem besonderen Phänomen: Ein Ort, der sich ständig neu erfindet und so den Dialog zwischen Tradition und Experiment weiter vorantreibt. Für alle, die über den Tellerrand des Gewohnten blicken möchten, ist der Pavillon eine unverzichtbare Station im kulturellen Leben der Stadt.

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