Denkmal/Gedenkstätte

Dokumentation Oktoberfest-Attentat

Haupteingang der Theresienwiese Gegenüber, 80339 Bavariaring 5

Highlights

  • 2023 erhielt der Erinnerungsort barrierefreien Zugang für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen.
  • 2020 klassifizierte der Bund das Oktoberfest-Attentat als rechtsextremistisch – Überlebende erhielten Entschädigungsanspruch.

Tipps

  • Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit Mobilitätseinschränkungen einen ungehinderten Zutritt zur Ausstellung.
  • Die Dokumentation bietet Informationen in Leichter Sprache auf Deutsch und Englisch für eine niedrigschwellige Verständlichkeit.
  • Die Ausstellung thematisiert die historische Einordnung des Attentats als rechtsextremistisch und zeigt dessen gesellschaftliche Folgen auf.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Oktoberfest-Attentat-Dokumentation München Bavariaring 5

Die Ausstellung widmet sich diesem schrecklichen Ereignis und setzt sich mit den Folgen sowie der Aufarbeitung auseinander.

Der Ort bietet eine fundierte Aufarbeitung des Attentats, das erst 2020 offiziell als rechtsextremistisch eingestuft wurde. Diese Einordnung ermöglichte es den Überlebenden, endlich eine angemessene Entschädigung zu erhalten – ein Meilenstein in der Aufarbeitung der Verbrechen. Die Dokumentation zeigt, wie sich die Gesellschaft mit diesem Trauma auseinandersetzte und welche politischen Konsequenzen daraus gezogen wurden.

Besonders hervorzuheben ist die barrierefreie Gestaltung des Ausstellungsraums, die 2023 um einen rollstuhlgerechten Zugang erweitert wurde. Damit wird sichergestellt, dass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Ausstellung besuchen und sich mit diesem historischen Ereignis auseinandersetzen können. Die Präsentation ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar, zudem gibt es eine Version in Leichter Sprache, um eine breite Zielgruppe anzusprechen.

Die Ausstellung ist kein bloßer Rückblick, sondern ein Ort der Erinnerung und des Lernens. Sie thematisiert nicht nur die unmittelbaren Folgen des Attentats, sondern auch die langfristigen Auswirkungen auf die Sicherheitsvorkehrungen und die gesellschaftliche Debatte über Extremismus. Wer sich für bayerische Geschichte, Terrorprävention oder die Aufarbeitung von Verbrechen interessiert, findet hier eine tiefgründige und respektvolle Auseinandersetzung mit einem der dunkelsten Kapitel der Region.

Als kulturelles Denkmal dient der Ort der Vermittlung von Geschichte und der Sensibilisierung für die Gefahren rechtsextremer Gewalt. Die Dokumentation ist ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur und zeigt, wie aus Trauer Verantwortung und Aufklärung entstehen können. Besonders für Besucher aus dem Umfeld des Oktoberfests und der Münchner Region bietet sie eine reflektierte Ergänzung zu den traditionellen Festivalkultur-Besuchen.

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