Galerie Friese
Highlights
- Galerie Friese zeigt großformatige Werke von Norbert Kricke (1922–1984) aus den 1950er und 1970er Jahren in Zusammenarbeit mit seinem Nachlass.
- Elvira Bachs Einzelausstellung 2025 verbindet frühe Werke der 1970er/80er mit neuen Keramiken, entstanden speziell für die Präsentation.
- Die Galerie präsentiert zeitgenössische Künstler wie Ambra Durante (geb. 2000) und verbindet sie mit etablierten Self-Taught-Artists wie Copley (1919).
Tipps
- Die Galerie bietet einen barrierefreien Zugang mit rollstuhlgerechten Wegen und Aufzügen für alle Besucher.
- In den Ausstellungen werden großformatige Werke auf Papier und Leinwand aus verschiedenen Jahrzehnten präsentiert, darunter auch seltene Leihgaben aus Nachlässen.
- Die Ausstellungskonzepte verbinden oft Werke etablierter Künstler mit zeitgenössischen Positionen, etwa durch parallele Präsentationen von Klassikern und jungen Künstlern.
Eigenschaften
Kunst in München-Maxvorstadt: Galerie Friese entdecken
Die Galerie Friese in München-Maxvorstadt zählt zu den bedeutenden Adressen für zeitgenössische und klassische Kunst in der bayerischen Landeshauptstadt. Als spezialisierte Kunstgalerie präsentiert sie ein vielfältiges Programm, das von historischen Meistern bis zu aufstrebenden Künstlerpersönlichkeiten reicht. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit Nachlässen renommierter Künstler wie Norbert Kricke (1922–1984), dessen Werke aus den 1950er- und 1970er-Jahren in außergewöhnlicher Qualität gezeigt werden. Die Galerie verbindet dabei zeitlose Werke mit aktuellen Positionen, etwa durch die Präsentation von Arbeiten aus den 1930er-Jahren von Willi Baumeister neben zeitgenössischen Werken aus dem Jahr 2025.
Ein zentrales Merkmal der Galerie Friese ist ihre Fähigkeit, unterschiedliche künstlerische Temperamente und Epochen zu verbinden. So wurden bereits Künstler wie Achim Duchow (1948–1993) oder Horst Antes (*1936) mit großformatigen Leihgaben und Einzelausstellungen gewürdigt. Besonders beeindruckend ist die Ausstellung „7 Häuser“ von Antes, die erstmals eine selbstkuratierte Zusammenstellung seiner monumentalen Häuserbilder zeigt. Parallel dazu werden oft Werke jüngerer Künstler wie Ambra Durante (*2000) oder Matti Kujala präsentiert, die als Self-Taught-Artists mit handwerklicher Meisterschaft und persönlichen Themen überzeugen.
Die Galerie Friese nimmt regelmäßig an bedeutenden Kunstveranstaltungen teil, etwa dem Gallery Weekend, wo sie mit Einzelausstellungen von Thomas Müller oder Achim Duchow auf sich aufmerksam macht. Auch die Berlin Art Week 2025 wurde mit einer Ausstellung der weltberühmten Elvira Bach (*1948) besucht, deren Werke aus den 1970er- und 1980er-Jahren hier erstmals umfassend gezeigt wurden. Ergänzt werden diese Schwerpunkte durch interdisziplinäre Projekte, wie die Kombination von Gemälden mit Keramiken von Daniel Topka oder Glasarbeiten, die die Bandbreite des Programms unterstreichen.
Besonders reizvoll ist der Dialog zwischen etablierten und jungen Künstlern, der die Galerie Friese auszeichnet. So werden etwa die expressiven Malereien von Edouard Baribeaud neben historischen Werken von Willi Baumeister aus den 1940er-Jahren gezeigt, während zeitgenössische Positionen wie die farbintensiven Arbeiten von Kujala oder die experimentellen Keramiken von Bach die Gegenwart einfließen lassen. Die Galerie versteht sich damit als Ort des Austauschs zwischen Tradition und Innovation – ein zentraler Aspekt, der sie zu einem unverzichtbaren kulturellen Anker in München-Maxvorstadt macht.
Mit ihrer Auswahl an hochkarätigen Leihgaben, Nachlasskooperationen und thematischen Schwerpunkten bietet die Galerie Friese Besuchern ein einzigartiges Erlebnis. Ob als Kenner der Kunstgeschichte oder als Neugieriger auf aktuelle Strömungen – hier findet jeder Zugang zu einer Welt zwischen klassischer Handwerkskunst und avantgardistischen Ideen. Die Galerie Friese beweist damit, dass Kunst nicht nur Geschichte ist, sondern lebendig bleibt – und das inmitten des pulsierenden Münchner Kulturlebens.